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Europa League : Salzburg stürmt ins Halbfinale

  • Aktualisiert am

Großer Jubel über den Halbfinal-Einzug bei den Spielern von Red Bull Salzburg. Bild: EPA

Der BVB-Bezwinger setzt sich zu Hause deutlich gegen den Favoriten aus Rom durch und steht im Halbfinale. Die beiden Topklubs FC Arsenal und Atletico Madrid überzeugen ebenfalls nicht, kommen aber trotzdem weiter.

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          RB Salzburg hat überraschend den Sprung ins Halbfinale der Fußball-Europa-League geschafft. Die Österreicher, die im Achtelfinale Borussia Dortmund ausgeschaltet hatten, besiegten am Donnerstagabend zu Hause den italienischen Klub Lazio Rom 4:1 (0:0). Die Italiener hatten das Hinspiel vor einer Woche noch 4:2 gewonnen.

          Europa League

          Der FC Arsenal schaffte erwartungsgemäß den Einzug in die Runde der letzten Vier. Die Londoner kamen bei ZSKA Moskau zu einem 2:2 (1:0). Das Hinspiel hatte Arsenal 4:1 gewonnen. Auch Topfavorit Atletico Madrid kam weiter. Die Spanier verloren zwar 0:1 (0:1) bei Sporting Lissabon, der 2:0-Heimerfolg in der Vorwoche reichte jedoch für das Halbfinale. Die Duelle der Vorschlussrunde werden am Freitagmittag ausgelost.

          Für Lazio lief zunächst alles nach Plan. Nach dem 0:0-Pausenstand brachte der frühere Dortmunder Profi Ciro Immobile (55. Minute) die Gäste in Führung. Doch dann drehte der wie Leipzig vom Red-Bull-Konzern unterstützte Klub plötzlich auf: Munas Dabbur (56.), Amadou Haidara (72.), Hee-Chan Hwang (74.) und Stefan Lainer schossen die vier Salzburger Tore (76.), die die Überraschung perfekt machten.

          Der englische Erstligaverein Arsenal zeigte in Moskau keine gute Leistung. Mit Weltmeister Mesut Özil in der Startelf geriet der Klub mit 0:2 in Rückstand und musste zwischenzeitlich ernsthaft um den Halbfinal-Einzug bangen. Für die Gastgeber trafen Fedor Chalow (39.), Kirill Nababkin (50.) Doch das Team von Trainer Arsène Wenger kam zurück und sicherte durch Tore von Danny Welbeck (75.) und Aaron Ramsey (90.+2) die Teilnahme an der nächsten Runde.

          Auch der spanische Topklub Atletico Madrid glänzte an diesem Abend nicht. Nach dem Hinspielerfolg musste Coach Diego Simeone noch einmal zittern. Für Sporting reichte der frühe Treffer von Fredy Montero (28.) aber nicht.

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