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Internationale Testspiele : Ronaldo schlägt Messi - als Zuschauer

  • Aktualisiert am

Große Freude nach dem ersten Länderspieltor: Firmino trifft in Wien Bild: dpa

Der Hoffenheimer Firmino schießt Brasilien zum Sieg in Österreich. Der Dortmunder Ramos trifft für Kolumbien. Und Portugal gewinnt gegen Argentinien - allerdings nach Auswechslung seiner Topstars.

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          Roberto Firmino hat in seinem zweiten Länderspiel Rekordweltmeister Brasilien zum Sieg in Österreich geschossen. Der Fußball-Profi von Bundesligist 1899 Hoffenheim erzielte am Dienstag in Wien in der 83. Minute mit einem Distanzschuss aus rund 25 Metern den Treffer zum 2:1 (0:0)-Erfolg der Mannschaft von Trainer Carlos Dunga. Der 23-jährige Firmino war in der 62. Minute für Luiz Adriano eingewechselt worden.

          Vor 48.500 Zuschauern im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion hatte David Luiz den Gastgeber der vergangenen WM mit einem Kopfballtor in Führung (64.) gebracht. Per Elfmeter war Aleksandar Dragovic in der 75. Minute der Ausgleich der zuvor in neun Spielen nacheinander ungeschlagenen Österreicher gelungen. Für die Brasilianer war es der sechste Sieg seit der Rückkehr von Dunga auf die Trainerbank der Seleção. Der Treffer von Dragovic war das erste Gegentor in diesen sechs Partien.

          Ramos schießt Kolumbien zum Sieg

          Dank Dortmunds Bundesliga-Stürmer Adrian Ramos hat die kolumbianische Fußball-Nationalmannschaft einen Testspielsieg in Slowenien erzielt. Dem BVB-Angreifer gelang am Dienstag in Ljubljana beim 1:0-Erfolg der einzige Treffer der Partie (43. Minute). Ramos profitierte dabei von einer Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des Teams von Trainer Katanec. Während sich die Slowenen noch beim Schiedsrichter beschwerten, führten die Kolumbianer einen Freistoß schnell aus - und Ramos traf zum 1:0.

          Argentinien verliert gegen Portugal

          Als die Torjäger Lionel Messi und Cristiano Ronaldo schon lange vom Platz waren, fiel zwischen dem WM-Zweiten Argentinien und Portugal doch noch ein Treffer. In letzter Sekunde unterlagen die Südamerikaner in Manchester durch ein Tor von Raphaël Guerreiro 0:1.

          Der viermalige Weltmeister Italien kam gegen Albanien zu einem schmeichelhaften und vor allem späten 1:0-Sieg. Erst acht Minuten vor Schluss war Stefano Okaka in Genua zur Stelle und rettete die Squadra Azzurra von Trainer Antonio Conte vor einem noch blamableren Remis.

          Die Vereinigten Staaten mit ihrem Trainer Jürgen Klinsmann kassierten im Aviva Stadium von Dublin gegen Irland eine deutliche 1:4-Niederlage. Anthony Pilkington (7. Minute), Robby Brady (55., 86.) und James McClean (82.) trafen für die Gastgeber. Für den zwischenzeitigen Ausgleich der Amerikaner hatte Mix Diskerud gesorgt (39.).

          England gewinnt Inselduell dank gefeiertem Rooney

          Doppel-Torschütze Wayne Rooney hat in seinem 101. Länderspiel England zum Prestige-Erfolg gegen Schottland geschossen. Der 29 Jahre alte Angreifer von Manchester United erzielte am Dienstag beim 3:1-Erfolg der Three Lions das 0:2 (47. Minute) und das 1:3 (85.). Alex Oxlade-Chamberlain hatte die englische Fußball-Nationalmannschaft in Führung gebracht (32.). Andrew Robertson gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer für die Schotten.

          Es waren Rooneys Länderspieltore 45 und 46. Damit fehlen ihm nur noch drei Treffer zum Rekord von Sir Bobby Charlton (49). „Er war unglaublich stark“, lobte Englands Coach Roy Hodgson, die „Daily Mail“ schrieb vom „Captain fantastic“, der „Telegraph“ schwärmte: „Rooney ist der Anführer, das Gehirn, der Herzschlag und das gewisse Etwas.“ Rooney gab sich bescheiden, aber schon seine Jubeleinlage verriet Genugtuung. Nach Englands Pleite bei der Fußball-WM war er für viele der Sündenbock, seine Beförderung zum Kapitän als Nachfolger von Steven Gerrard wurde kritisch hinterfragt. Rooney gab in seinem 101. Länderspiel die Antwort auf seine Art. „Ich habe einen Lauf zur Zeit und ich hoffe, das geht so weiter“, so der 29-Jährige. Auch die 125 Einsätze von Rekord-Nationalspieler Peter Shilton sind in Reichweite.

          Frankreichs Sieg

          Frankreich setzte sich gegen Schweden in Marseille mit 1:0 (0:0) durch. Das Tor in der 83. Minute erzielte Raphaël Varane. Die Schweiz schaffte in Breslau ein 2:2 gegen Polen. Artur Jedrzejczyk (45.+1) und Arkadiusz Milik (62.) hatten nach der frühen Führung der Eidgenossen durch Bayer Leverkusens Josip Drmic zunächst für die Wende gesorgt. In der 88. Minute rettete Fabian Frei den Schweizern aber noch ein Remis.

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