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DFB-Team in der Einzelkritik : Reus, Sané und Goretzka bringen Dynamik ins Spiel

  • Aktualisiert am

Das Mannschaftsfoto passt: Das Bild, das die deutsche Nationalmannschaft auf dem Feld abgibt, lässt noch zu wünschen übrig. Bild: AFP

Die neue deutsche Nationalmannschaft ist durchwachsen in die Zeit nach Boateng, Hummels und Müller gestartet. Tah trägt nur die Rückennummer von Hummels. Leon Goretzka bringt Dynamik rein und trifft. Ter Stegen hat keine Chance zur Bewährung.

          Manuel Neuer: 45 frustrierende Minuten im Tor. Beim Kopfballtor von Jovic machtlos (12.). Ohne Chance, seinen Nummer-1-Status nachzuweisen.

          Lukas Klostermann: Der Leipziger bot ein gutes Debüt. Gab den ersten Schuss ab. Starke Rettungstat gegen Jovic (24.). Am Ende aber verletzt raus.

          Jonathan Tah: Unsicher im Abwehrzentrum. Einige Stellungsfehler, in der Spieleröffnung zu verhalten. Nur die „5“ erinnerte an Hummels.

          Niklas Süle: Den Münchner hat Löw als neuen Abwehrchef auserkoren. Strahlte keine Sicherheit aus. Resolut im Zweikampf, überlaufen von Lazovic.

          Marcel Halstenberg: Über seine linke Seite ging für die Serben zu viel. Der Leipziger agierte gehemmt, harmonierte wenig mit Vordermann Sané.

          Joshua Kimmich: Unglückliche Kopfballabwehr vorm 0:1. Wollte als Antreiber das Team führen. Einige gute Pässe, etliche Aktionen verpufften. 

          Ilkay Gündogan: Der Profi von Manchester City hatte einige gut Balleroberungen. Vergab das 1:1, als sein Schuss auf der Linie geklärt werden konnte. Nach der Pause erstmals Kapitän.

          Julian Brandt: Der Leverkusener begann dynamisch auf dem rechten Flügel. Kam jedoch nicht zur finalen Aktion, ob als Vorbereiter oder Schütze.

          Kai Havertz: Der 19-Jährige durfte bis zur Pause sein Spielmachertalent andeuten. Schoss einmal zu mittig (3.), feiner Pass auf Werner (22.).

          Leroy Sané: Der schnelle Außen kam erst nach der Pause ins Spiel. Köpfte einmal zu schwach (64.), scheiterte zweimal am Torwart (73./77.). Grob gefoult von Pavkov, der in der Nachspielzeit dafür Rot sah.

          Timo Werner: Ein höchst unglücklicher Abend für den Mittelstürmer. Scheiterte bei zwei Großchancen an Torwart Dmitrovic (22./36.).

          Marc-André ter Stegen: Der Herausforderer von Kapitän Neuer konnte sich im Tor auch nicht auszeichnen. Von den Serben kam nach der Pause nur wenig.

          Marco Reus: Mit dem Dortmunder kam richtig Schwung ins Offensivspiel. Zwang Serbiens Torwart zur Glanzparade (59.), klasse Vorbereitung des 1:1.

          Leon Goretzka: Löste Brandt ab (56.). Und wie: Erzielte entschlossen das 1:1, sein siebtes Länderspieltor. Der Münchner war sehr dynamisch.

          Kehrer: Kam noch ganz spät für den verletzten Klostermann (90.).

          Nico Schulz: Kam für den gefoulten Sané kurz vor dem Abpfiff.

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