https://www.faz.net/-gtl-a6v0t

Messi überholt Pelé : „Nie gedacht, irgendwelche Rekorde zu brechen“

  • Aktualisiert am

So glücklich sieht man ihn selten: Lionel Messi nach seinem Rekordtor Bild: AFP

Die Fußballschuhe, die Lionel Messi an diesem Abend trug, stehen nun im Museum: Beim 3:0-Sieg in Valladolid erzielte er sein 644. Tor für den FC Barcelona. Nie hat ein Fußballer mehr Tore für einen Klub erzielt.

          1 Min.

          Das Auslöschen eines Torrekords von Fußball-Legende Pelé hat den sonst wortkargen Superstar Lionel Messi zu einem emotionalen Rückblick bewegt. „Als ich angefangen habe, Fußball zu spielen, hätte ich nie gedacht, dass ich irgendwelche Rekorde brechen würde. Schon gar nicht den, den ich heute erreicht habe“, schrieb der Argentinier bei Instagram nach dem 3:0 (2:0) der Katalanen in der spanischen Liga bei Real Valladolid.

          Messi hatte in der 65. Minute den Endstand markiert. Nach schönem Sohlen-Pass von Pedri traf er mit seinem 644. Tor für Barça zum Endstand. Niemals zuvor hat ein Profi für einen einzigen Klub so oft ins Netz getroffen. Der heute 80 Jahre alte Brasilianer Pelé hatte es einst auf 643 Treffer für den FC Santos gebracht. Die Zeitung „Mundo Deportivo“ druckte am Mittwoch die Zahl 644 groß auf Seite eins und schrieb darunter: „Legende Messi“. „Einen wie ihn werden wir nie wieder sehen“, kommentierte die spanische Liga.

          Bevor er in eine Privatmaschine stieg, um das Weihnachtsfest in Argentinien zu feiern, bedankte sich Messi: „Ich kann nur all denen danken, die mir über die Jahre geholfen haben, meinen Teamkollegen, meiner Familie, meinen Freunden und all denen, die mich jeden Tag unterstützen“, führte Messi in den Sozialen Medien aus.

          Die Fußballschuhe, die der Torjäger an diesem historischen Abend trug, wurden dem Museu Nacional d'Art de Catalunya übergeben, „um Messis Füße in der Geschichte der Stadt zu verankern und seinen Beitrag für die Menschen in Barcelona in Erinnerung zu halten“, wie der Sportartikel-Gigant adidas mitteilte.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Sorgt für diplomatischen Streit: Meng Wanzhou im August in Vancouver

          Spannungen mit Kanada : Huawei-Managerin Meng wieder auf freien Fuß

          Ihr Fall hat zu großen Spannungen zwischen Kanada und China geführt. Nun erzielte die Huawei-Managerin Meng Wanzhou eine Einigung mit der US-Justiz und kann in ihre Heimat zurückkehren. Auch zwei in China inhaftierte Kanadier sind auf dem Heimweg.
          Protest gegen die PiS vor dem Verfassungsgericht in Warschau am 31. August

          Polen und die EU : Die wachsende Gefahr des Polexits

          Die nationalkonservative PiS-Regierung will Polen wohl nicht aus der EU führen. Aber sie nimmt das Risiko mutwillig in Kauf, weil sie ihre Macht über das Wohl des Landes stellt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.