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Internationaler Fußball : Real Madrid trotz langer Überzahl nur 2:2 beim FC Barcelona

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Fairer Verlierer: Liverpools Trainer Jürgen Klopp (links) gratuliert dem Chelsea-Coach Antonio Conte zum Sieg.

Der FC Arsenal verabschiedete Coach Arsène Wenger in dessen letztem Heimspiel mit einem 5:0 (2:0) gegen den Tabellennachbarn FC Burnley. Pierre-Emerick Aubameyang (14./75.), Alexandre Lacazette (45.+3), Sead Kolasinac (54.) und Alex Iwobi (64.) trafen für die Londoner, die bereits für die Europa League qualifiziert waren und als Sechster keine Chance mehr auf einen Champions-League-Platz hatten. Auch Per Mertesacker feierte bei den Gunners seinen Heimabschied. Der deutsche Weltmeister wurde in der 77. Minute unter großem Applaus der Zuschauer eingewechselt. Mertesacker beendet seine aktive Karriere im Sommer und wird Leiter der Nachwuchsakademie des FC Arsenal.

Wagner holt einen Punkt bei Guardiola

Der deutsche Trainer David Wagner hat mit Huddersfield Town im Kampf um den Klassenverbleib der Premier League einen wichtigen Punktgewinn gefeiert. Beim englischen Fußballmeister Manchester City kam Huddersfield am Sonntag zu einem 0:0. In der Nachspielzeit hatten die Terriers sogar Chancen auf den Siegtreffer. Wagners Team belegt zwei Spieltage vor dem Ende der Saison den 16. Tabellenplatz und hat drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Man City versäumte es durch das torlose Remis, am Tag seiner Meisterfeier im eigenen Stadion Punkt- und Torrekorde ein- oder aufzustellen. Die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola hatte nach dem Spiel 94 Zähler. Den bisherigen Premier-League-Rekord hält der FC Chelsea mit 95 Punkten in der Saison 2004/05. Chelsea hält auch den Torrekord von 103 Treffern (2009/10). Man City hat in dieser Spielzeit bisher 102 Tore erzielt.

Nach dem Abpfiff stürmten Hunderte City-Fans den Platz und feierten friedlich. Einige Anhänger trugen dabei auch ein Transparent mit Genesungswünschen für Trainerlegende Sir Alex Ferguson, der fast 27 Jahre den Lokalrivalen Manchester United trainiert hatte. „Fußball beiseite, gute Besserung Fergie“, war darauf zu lesen. Der 76 Jahre alte Sir Alex war am Samstag nach einer Gehirnblutung notopertiert worden.

Salzburg ist österreichischer Meister

Red Bull Salzburg ist zum fünften Mal nacheinander Fußball-Meister in Österreich. Die Mannschaft des deutschen Trainers Marco Rose sicherte sich den Titel am Sonntag durch ein 4:1 (1:1) gegen Sturm Graz und ist bei noch drei ausstehenden Spielen in der Bundesliga nicht mehr vom ersten Tabellenplatz zu verdrängen. Für Salzburg ist es der elfte Meistertitel überhaupt.

Nach 33 Spieltagen hat RB 77 Zähler auf dem Konto und könnte noch einen österreichischen Punkterekord aufstellen. Die Bestmarke hält Austria Wien mit 82 Punkten. Bereits an diesem Mittwoch trifft RB im österreichischen Pokalfinale in Klagenfurt abermals auf Sturm Graz und kann auch das fünfte Double in Serie einfahren.

Im Spitzenspiel gegen den Zweiten Graz trafen Hee-Chan Hwang (45.+3), Duje Caleta-Car (54.), Jerome Onguené (65.) und Munas Dabbur (83.) für die Salzburger, die erst drei Tage zuvor im Halbfinale der Europa League gegen Olympique Marseille ausgeschieden waren. Die Gäste um ihren deutschen Coach Heiko Vogel waren durch Peter Zulj (40.) in Führung gegangen.

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