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Real-Trainer Zidane : Es kann nur einen geben

  • -Aktualisiert am

Sie tragen ihn auf Händen: Zinédine Zidane Bild: EPA

Die Real-Profis wissen, was sie an Zinédine Zidane haben. Der zurückhaltende Trainer ist für Madrid „ein Geschenk des Himmels“ und eine Erfolgsgarantie.

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          Es gibt Gefühlsausbrüche, die lassen sich nicht übersetzen. Zinédine Zidane, der Trainer von Real Madrid, rang am Donnerstagabend nach dem 2:1-Erfolg gegen den FC Villarreal vor dem TV-Reporter nach Worten. Erst am Ende sagte er es so, dass es jeder Spanier verstand, mit einem Satz, der sich nicht richtig übersetzen lässt: „Esto es la hostia!“ – „Das ist die Hostie“ wäre jedenfalls eine wörtliche und blamable Übersetzung; „das ist das Größte“ klingt geradezu langweilig angesichts des Überschwangs der Begeisterung, der Überwältigung, die ein Spanier fühlt, wenn er diese Worte wählt. Vielleicht würde ein deutscher Fußballtrainer dann „geil“ sagen, aber das klingt vulgär.

          Nie hatte der 48 Jahre alte Franzose einen Hehl daraus gemacht: Spanischer Fußballmeister zu werden hält er für viel schwieriger, als die Champions League zu gewinnen. Trotzdem klingen seine Erklärungen immer ein bisschen lapidar. Auf die Frage nach dem Geheimnis für den Titelgewinn sagte er: „Man muss nach 38 Spieltagen die meisten Punkte auf dem Konto haben.“ Es sei der Preis der Konstanz, und schließlich sei die Entscheidung ja erst im vorletzten Spiel gefallen.

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