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Kritik an Qatar beim FC Bayern : „Ein Schlag ins Gesicht“

Rüge aus den eigenen Reihen: Die Fans des FC Bayern kritisierten beim Heimspiel gegen Freiburg wieder einmal die Qatar-Geschäfte ihres Vereins. Bild: dpa

Der „Qatar-Antrag“ kommt bei der Mitgliederversammlung des FC Bayern womöglich gar nicht erst zur Abstimmung. Der Initiator Michael Ott wittert Kalkül. Der Verein sagt: Es wird noch geprüft.

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          Am Donnerstagmorgen hat der Rechtsreferendar Michael Ott auf seiner Website „katar-antrag.de“ einen Hilferuf veröffentlicht. In fettgedruckten Buchstaben steht dort „Dringend“ – und dann: „Der FC Bayern weigert sich ohne Begründung, den Katar-Antrag zur Jahreshauptversammlung zuzulassen. Er weiß genau, dass der Antrag zulässig ist, spielt aber auf Zeit, um eine Abstimmung zu verhindern. Jetzt müssen schnell gerichtliche Schritte ergriffen werden, um den Verein zur Abstimmung zu zwingen.“

          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Es folgt ein Link, der auf eine Spendenseite führt. Sie wurde von Ott erstellt, um Geld für mögliche Gerichtskosten zu sammeln. Das Ziel: 3000 Euro. Nicht mal vier Stunden später sind mehr als 4000 Euro überwiesen worden. Unter den vielen Kleinspendern, das geht aus den Kommentaren hervor, sind Menschen, die den FC Bayern „meine[n] Verein“ nennen. Und auch Michael Ott, 28 Jahre alt, ist nicht nur Rechtsreferendar, sondern seit 2007 Mitglied des FC Bayern München e. V.

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