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Zukunft des Profifußballs : Wie lange gibt die Kuh noch Milch?

Cristiano Ronaldo und andere Fußballer sind weit entfernt von den Problemen der Basis. Bild: Picture-Alliance

Der Profifußball sorgt sich auch in der Corona-Pandemie ausschließlich um sich selbst. Die Lebenswirklichkeit außerhalb dieser Blase so zu ignorieren hinterlässt viele sprachlos.

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          Ein Jahr Pandemie hat das Leben grundlegend verändert, und manche Gewohnheiten werden offenbar auch so schnell nicht wieder zurückkommen, wenn diese ganze Geschichte eines Tages vorbei sein sollte. 62 Prozent der Deutschen wollen auch künftig einander nur freundlich grüßen, statt sich die Hand zu geben, wie eine der vielen Umfragen zuletzt ergab. Und 35 Prozent wollen demnach auch weiterhin in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln einen Mund-Nasen-Schutz tragen, 31 Prozent öfter selbst kochen, anstatt ins Restaurant zu gehen.

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          Nach Corona, so die Prognose, wird also vieles nicht mehr so sein, wie es vorher gewesen ist. Ob sich der Profifußball große Sorgen über eine solche Darstellung der Entwicklung macht? Trotz aller Beteuerungen sind da Zweifel angebracht, denn die Branche hat ein ungewöhnliches Eigenleben entwickelt. Sie richtet sich nicht nach den Wünschen ihrer Kunden, sondern nach den Bedürfnissen ihrer Anbieter. Und da läuft die ganze Sache diametral auseinander.

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