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Stürmer Timo Werner gibt zu : „Ich wurde auf den Boden der Tatsachen geholt“

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Keine ganz leichte Anfangszeit in England: Chelsea-Profi Timo Werner Bild: dpa

Mit großen Erwartungen war der Wechsel von Nationalstürmer Timo Werner in die Premier League zum FC Chelsea verbunden. Nun zieht der frühere Bundesligaspieler eine erste Bilanz.

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          Für den deutschen Fußball-Nationalstürmer Timo Werner geht nach einem schweren halben Jahr beim FC Chelsea unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel „der erste Blick nach vorn“. Dass er mit dem Coach auch auf Deutsch reden könne, sei ein großer Vorteil, wie er im Interview des Magazins „Kicker“ betont: „Auch wenn ich viel an meinem Englisch arbeite, konnte ich mich zuvor nicht immer so ausdrücken, wie ich wollte, und musste aufpassen, dass man mich nicht falsch versteht. Das ist jetzt natürlich gar kein Problem mehr, da fühlt man sich fast schon ein bisschen heimisch.“

          Davon konnte in den ersten sechs Monaten nicht die Rede sein. Nach einem guten Beginn rutschte Werner in die Tor-Krise und in die Kritik. „Klar habe ich mitbekommen, dass man bei solch einer Flaute nicht mehr unbedingt als Superstürmer bezeichnet wird. In den letzten Monaten wurde ich auf den Boden der Tatsachen geholt“, sagte Werner.

          Gündogan lobt Mönchengladbach

          Seit Tuchel aber die Nachfolge von Frank Lampard angetreten hat, geht es mit Werner und dem Klub wieder aufwärts. Inzwischen sind die Blues Fünfter in der Premier League, auch wenn es am Samstag gegen den nun Tabellen-13. FC Southampton nur zu einem 1:1 reichte.

          Auch Nationalspieler Ilkay Gündogan, der in der Premier League für Manchester City spielt, hat sich im „Kicker“ geäußert und dabei vor dem Champions-League-Duell mit Borussia Mönchengladbach auch die Qualitäten des Bundesliga-Vereins gelobt. „Ich sehe keine Mannschaft in Europa, gegen die Gladbach chancenlos wäre. Dafür haben sie diese Saison schon zu viele richtig gute Spiele abgeliefert“, sagte der 30-Jährige.

          Vor dem Hinspiel im Achtelfinale am Mittwoch in Budapest (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Champions League sowie bei DAZN) äußerte sich der Mittelfeldspieler auch anerkennend über die Arbeit von Sportdirektor Max Eberl. „Er findet immer die richtigen Worte. Ich bewundere ihn dafür, dass er auch mal gegen den Strom schwimmt, keine populistischen Antworten gibt, aber dennoch den Finger - wenn nötig - in die Wunde legt. Er wirkt immer sehr menschlich auf mich“, sagte Gündogan.

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