https://www.faz.net/-gtl-9iafw

Premier League : Solksjaers Einwechslungen lassen Manchester siegen

  • Aktualisiert am

Roter Jubel und Babyglück: Romelu Lukaku (l.) feiert mit seinen Teamkollegen sein 1:0-Treffer für Manchester United gegen Newcastle. Bild: EPA

Manchester United gewinnt auch das vierte Spiel in Serie unter Neu-Trainer Ole-Gunnar Solksjaer. Der FC Chelsea verabschiedet sich so langsam aus dem Meisterschaftsrennen, und für Huddersfield wird es immer düsterer.

          2 Min.

          5:1, 3:1 und 4:1 – mit diesen klaren Ergebnissen hat Ole-Gunnar Solskjaer seine Trainerkarriere bei Manchester United eingeleitet. Am 21. Spieltag gab es die Fortsetzung im vierten Spiel: Die „Red Devils“ siegten 2:0 (0:0) bei Newcastle United und haben nun wieder Kontakt zu den Champions-League-Rängen. Die Tore erzielten der eingewechselte Romelu Lukaku mit seinem ersten Ballkontakt (64. Minute) und Marcus Rashford (80.) nach Vorarbeit des ebenfalls erst später gebrachten und von einer längeren Verletzungspause zurückgekehrten Alexis Sanchez. In der Schlussphase hätte der unter Solskjaer wieder stark aufspielende Paul Pogba noch das dritte Tor nachlegen können, traf nach einem Solo aber nur das Außennetz (90.+3). Damit hat Solskjaer beim englischen Rekordmeister den besten Start eines Teammanagers seit 73 Jahren hingelegt, zuvor waren vier Siege in den ersten vier Ligaspielen nur dem legendären Sir Matt Busby 1946 gelungen.

          Trotz eines Heimspiels tat sich der FC Chelsea dagegen gegen das abstiegsgefährdete FC Southampton schwer und kam nicht über ein 0:0 hinaus. Für das vom ehemaligen Leipziger Ralph Hasenhüttl gecoachte Team ist es ein wichtiger Punkt, allerdings rutschten die „Saints“ dennoch auf den 18. Tabellenplatz ab, der den Gang in die Zweite Liga bedeuten würde. Für den FC Chelsea mit dem deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf war es ein Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft. Trotz eines mehr absolvierten Spiels haben die „Blues“ schon zehn Punkte Rückstand auf den Tabellenersten FC Liverpool. Das Team von Jürgen Klopp tritt am Donnerstag (21.00 Uhr, Livestream: DAZN) zum Spitzenspiel bei Verfolger und Titelverteidiger Manchester City an.

          Ganz am Ende rangiert weiter der FC Huddersfield. In der bedeutenden Partie gegen das ebenfalls vom Abstieg bedrohte FC Burnley gab es eine 1:2 (1:1)-Niederlage. Zunächst hatte zwar Steve Mounié den Letzten in Führung geschossen, doch noch in der ersten Hälfte erzielte Chris Wood den Ausgleich (40.) und sah Huddersfields Abwehrspieler Christopher Schindler die Gelb-Rote-Karte. So gelang den Gästen in der 74. Minute durch Ashley Barnes sogar der Siegtreffer. Durch den Erfolg rückt Burnley auf den 16. Rang vor, Huddersfield hat bereits acht Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

          Dem ehemaligen Bremer Marko Arnautovic von West Ham United gelang beim 2:2 (0:0) gegen Brighton and Hove Albion ein Doppelpack (66./68.). Im Tabellen-Mittelfeld trennten sich Bournemouth und Watford 3:3. Crystal Palace (22 Punkte) konnte mit einem 2:0-Sieg gegen Wolverhampton Boden auf die Abstiegsplätze gut machen und steht nun auf Rang 14.

          Weitere Themen

          Barcelona-Spieler verzichten auf 122 Millionen

          Corona-Krise : Barcelona-Spieler verzichten auf 122 Millionen

          Die Folgen von Corona treffen FC Barcelona wirtschaftlich schwer. Den Katalanen fehlen durch die Pandemie rund 300 Millionen Euro. Dringende Einsparungen sollen den kriselnden Verein vor dem Konkurs bewahren.

          Topmeldungen

          Ein AfD-Mitglied beim Landesparteitag der AfD Rheinland-Pfalz am vergangenen Wochenende

          Vor dem Parteitag : Die AfD trifft sich im Wunderland

          Rund 600 Delegierte wollen auf dem Gelände des einstigen Kernkraftwerks in Kalkar über ein Rentenkonzept debattieren – unter strikter Einhaltung der Maskenpflicht, sonst droht ein Abbruch.
          Im Visier von Aktivisten: Der Immobilienfinanzierer Aareal Bank aus Wiesbaden.

          Immobilienfinanzierer : Aktivisten machen Druck auf Krisenfirmen

          Die Zahl der Kampagnen von aktivistischen Investoren stieg in den letzten Jahren an. Gerade auf Corona-Verlierer an der Börse kommen sie zu. Warum hat Petrus Advisers die Aareal Bank im Visier?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.