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Jürgen Klopp brüllt und bangt : Liverpools spektakulärer Premier-League-Auftakt

  • Aktualisiert am

Großer Redebedarf: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp beim Premier-League-Auftakt Bild: AFP

Gleich im ersten Spiel der neuen Saison zeigt der FC Liverpool teilweise fulminante Szenen. Doch Trainer Jürgen Klopp gefällt längst nicht alles, was er sieht.

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          Titelverteidiger FC Liverpool ist bei seinem Saisonauftakt in der englischen Premier League ein denkbar knapper Sieg gelungen. Gegen Aufsteiger Leeds United mit einem unglücklich agierenden deutschen Nationalspieler Robin Koch gewann die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp mit 4:3 (3:2). Der überragende Mohamed Salah brachte die Reds in der vierten Minute per Handelfmeter, den Koch verursachte, in Führung – und erzielte noch zwei weitere Tore (33./ Foulelfmeter sowie 88.). Außerdem traf Virgil van Dijk (20.) für Liverpool.

          Die Gästemannschaft des argentinischen Starcoaches Marcelo Bielsa zeigte sich in der Partie durchgehend kämpferisch und glich dreimal durch Treffer von Jack Harrison (12.), Patrick Bamford (30.) und Mateusz Klich (66.) aus – auch zum großen Unmut von Trainer Klopp, der sich am Spielfeldrand lautstark bemerkbar machte. Die „Whites“ hatten nach 16 Jahren Unterklassigkeit direkt den Aufstieg in die Premier League geschafft.

          „Was ich super fand, war gegen einen so aufopferungsvoll und komplett anders verteidigenden Gegner Fußball zu spielen“, sagte Klopp nach dem Spiel. Am ersten Spieltag sei das für seine Mannschaft „auch nicht einfach“ gewesen, daher sei er glücklich über den Sieg. Die Gegentore wolle er sich noch einmal genau ansehen. Die generelle Ausrichtung, die Liverpool beim Spiel gezeigt habe, habe ihm aber „wirklich gut gefallen“.

          Am Nachmittag hatte der FC Arsenal ohne den 2014er-Weltmeister Mesut Özil zum Auftakt der englischen Premier League gegen den Aufsteiger FC Fulham mit 3:0 (1:0) gewonnen. Arsenal ging früh durch einen Treffer von Alexandre Lacazette (9. Minute) in Führung, der Fehler in der Abwehr der Hausherren ausnutzte. Der brasilianische Neuzugang Gabriel, den Arsenal erst vor Kurzem vom OSC Lille verpflichtet hatte, bescherte den Londonern nach einer Ecke seines ebenfalls neuen Landsmanns Willian den zweiten Treffer (50.).

          Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (57.) besiegelte den Sieg im Londoner Derby, das ebenso wie die Partie von Liverpool gegen Leeds vor leeren Rängen ausgetragen wurde. Özils Zukunft in London scheint derweil offener denn je. Arsenal-Coach Mikel Arteta hatte ihm bereits am Freitag wenig Hoffnung auf einen Einsatz gemacht.

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