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Premier League : Man City siegt, aber Guardiola sortiert Sané aus

  • Aktualisiert am

War mit seiner Ersatzrolle nicht zufrieden, jetzt sitzt er auf der Tribüne: Leroy Sané Bild: EPA

Traumstart für Klopp und Liverpool: Aus vier Spielen holten sie vier Siege. Droht dagegen Leroy Sané Ungemach? Der Nationalspieler stand beim Sieg der Citiziens nicht im Kader, offenbar wegen mangelnder Einstellung.

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          Der englische Fußballmeister Manchester City hat am vierten Spieltag der Premier League den dritten Sieg eingefahren. Das Team von Trainer Pep Guardiola setzte sich vor allem dank zweier englischer Nationalspieler mit 2:1 (1:1) gegen Newcastle United durch. Stürmer Raheem Sterling (8. Minute) und Abwehrspieler Kyle Walker (52.) mit einem Distanzschuss erzielten vor heimischem Publikum die Tore für Man City. DeAndre Yedlin (30.) traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gäste aus Newcastle.

          Der deutsche Nationalspieler Leroy Sané, der von Bundestrainer Joachim Löw in den DFB-Kader für die kommenden Länderspiele gegen Frankreich und Peru berufen wurde, stand überraschend nicht im City-Kader. Laut britischen Medien soll Guardiola den 22-Jährigen aus seinem Aufgebot gestrichen haben, weil er mit Sanés Einstellung nicht zufrieden sei.

          Teammanager Jürgen Klopp eilt dafür mit dem FC Liverpool weiter von Sieg zu Sieg. Die „Reds“ beim früheren Meister Leicester City 2:1 (2:0) und fuhren damit zum ersten Mal seit Einführung der Premier League die Maximalausbeute von zwölf Zählern aus den ersten vier Partien ein.

          Wusste, bei wem er sich zu bedanken hat: Jürgen Klopp herzt Torschütze Firmino.

          Liverpool ging durch das vierte Saisontor von Sadio Mane (10. Minute) in Führung, kurz vor der Pause erhöhte der ehemalige Hoffenheimer Roberto Firmino (45.) auf 2:0. „Wir sind noch nicht bei einhundert Prozent, es ist noch früh in der Saison. Aber wir haben verdient gewonnen, nur das zählt“, sagte Klopp. Beim Tor von Rachid Ghezzal (63.), Liverpools erstem Gegentreffer in der Saison, machte Neuzugang Alisson keine gute Figur. Der zweitteuerste Torhüter der Welt vertändelte im eigenen Strafraum den Ball im Zweikampf mit Kelechi Iheanacho. „Es war ein Fehler, kein Torhüter sollte in einer solchen Situation dribbeln“, sagte Klopp, der die riskanten fußballerischen Versuche seines Torhüters nicht zum ersten Mal in dieser Saison mit ansehen musste.

          Ebenfalls den vierten Sieg in Serie holte der englische Fußball-Pokalsieger FC Chelsea. Die „Blues“ mühten sich allerdings im Heimspiel gegen den AFC Bournemouth zu einem 2:0 (0:0). Für Chelsea trafen Pedro (72. Minute) und Eden Hazard (85.). Die Londoner – mit dem deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf – waren die bessere Mannschaft. Gegen die defensiv auftretenden „Cherries“ kam Chelsea aber selten zu echten Torchancen, bis Pedro das Publikum an der Stamford Bridge jubeln ließ.

          Der frühere Dortmunder André Schürrle spielte mit dem FC Fulham 2:2 (1:0) bei Brighton & Hove Albion und verpasste damit den zweiten Saisonsieg. Zunächst vergab der frühere Ingolstädter Pascal Groß (25.) einen Strafstoß für Brighton. Dann trafen Schürrle (43.) und Alexander Mitrovic (62.) für Fulham. Nach Brightons Anschlusstreffer durch Glenn Murray (67.) bekamen die Seagulls einen weiteren Strafstoß zugesprochen, den Murray (84.) sicher verwandelte.

          Der deutsche Trainer David Wagner kam mit Huddersfield Town beim FC Everton zu einem respektablen 1:1 (1:1). Die Führung der Terriers durch Philip Billing (34.) hielt nur wenige Minuten, dann gelang Dominic Calvert-Lewin (36.) der Ausgleich für die Toffees. Huddersfield wartet weiter auf den ersten Dreier.

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