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Premier League : Liverpool lässt Manchester keine Chance

  • Aktualisiert am

Glücklich nach der Partie: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp Bild: AFP

Schafft es der FC Liverpool doch noch in die Champions League? Die „Reds“ besiegen Manchester United deutlich und verkürzen den Rückstand auf den FC Chelsea. Rund um die Partie kommt es zu Protesten.

          2 Min.

          Der FC Liverpool und Trainer Jürgen Klopp haben einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Plätze in der englischen Premier League eingefahren. Trotz abermaliger Fan-Proteste vor Anpfiff konnte das Anfang Mai abgesagten Spiel bei Manchester United nun an diesem Donnerstag stattfinden, die Reds gewannen mit 4:2 (2:1).

          Damit verkürzte der Königsklassen-Sieger von 2019 als Tabellenfünfter den Rückstand auf den Vierten FC Chelsea auf vier Punkte und hat noch eine Partie weniger als die Londoner absolviert.

          Bruno Fernandes (10. Minute) brachte den Tabellenzweiten aus Manchester früh in Führung, Diogo Jota (34.) und Roberto Firmino (45.+3/47.) mit zwei Treffern drehten die Partie. Marcus Rashford ließ Uited noch einmal hoffen, Mohamed Salah (90.) sorgte für die endgültige Entscheidung.

          Vor dem Nachholspiel wurde ein Bus von Liverpool blockiert. Autos bremsten das Fahrzeug auf dem Weg zum Stadion Old Trafford in Manchester vorübergehend aus, wie Bilder in sozialen Netzwerken am Donnerstagabend zeigten.

          Ob die Mannschaft und Klopp in dem Bus saßen, war zunächst unklar. Wie die Nachrichtenagentur PA meldete, konnte der Bus nach einer Unterbrechung weiterfahren. Das Team von United war bereits deutlich vor Spielbeginn am Stadion angekommen.

          Das Spiel war am 2. Mai abgesagt worden, nachdem Fans aus Protest gegen die Klubbesitzer von Rekordmeister Manchester United sowie Titelverteidiger Liverpool auf das Spielfeld gelangt waren. Vor dem Stadion demonstrierten Tausende gegen die Eigentümer sowie deren Pläne, der umstrittenen Super League beizutreten. Auch am Donnerstag gab es rund um das Stadion Proteste.

          Die AS Monaco und Trainer Niko Kovac lösten derweil die Pflichtaufgabe im französischen Fußball-Pokal und sind souverän ins Endspiel gegen Paris Saint-Germain eingezogen. Die onegassen gewannen am Donnerstagabend beim Viertligaverein GFA Rumilly Vallières in Annecy mit 5:1 (2:1). Der krasse Außenseiter ging in der 20. Minute durch Alexi Peuget in Führung. Dank der Treffer von Arthur Bozon (27.), Aurélien Tchouameni (32.), Wissam Ben Yedder (55.), Cesc Fabregas (78.) und Alexander Golowin (82.) setzte sich das Team des früheren Bundesliga-Coaches Kovac aber klar durch.

          Der deutsche Stürmer Kevin Volland stand in der Startelf, blieb aber ohne eigenes Tor. Im Finale am kommenden Mittwoch treffen Paris und Monaco aufeinander. PSG hatte sich am vergangenen Mittwoch mit 6:5 im Elfmeterschießen bei Montpellier HSC ins Endspiel gezittert.

          Der spanische Rekordmeister Real Madrid wahrte unterdessen seine Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung. Die Königlichen, bei denen Nationalspieler Toni Kroos nur auf der Bank saß, gewannen am Donnerstagabend mit 4:1 (2:0) beim FC Granada und verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer und Stadtrivale Atlético auf zwei Punkte. In der spanischen Primera División stehen noch zwei Spieltage an, Dritter mit wiederum zwei Punkten weniger als Real ist der FC Barcelona.

          Luka Modric (17.), Rodrygo (45.+1), Álvaro Odriozola (75.) und Karim Benzema (76.) trafen für Madrid. Granada, das im gesicherten Mittelfeld der Tabelle liegt, gelang durch Jorge Molina (71.) nur der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.

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