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Potsdam gegen Wolfsburg : Deutsches Halbfinale in der Champions League

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In beeindruckender Manier stürmt Turbine Potsdam ins Halbfinale der Champions League und lässt Torres Calcio nicht den Hauch einer Chance. Jetzt wollen die „Turbinen“ mehr - gegen Titelverteidiger Wolfsburg.

          Jetzt gibt es auch bei den Frauen einen deutschen Champions-Knaller. Turbine Potsdam setzte sich im Viertelfinal-Rückspiel am Sonntag vor 2830 Zuschauern gegen den italienischen Meister Torres Calcio Sassari souverän mit 4:1 (2:0) durch, nachdem die Brandenburgerinnen das Hinspiel in Italien sogar mit 8:0 für sich entschieden hatten.

          Im Halbfinale trifft das Team von Trainer-Oldie Bernd Schröder nun auf Titelverteidiger VfL Wolfsburg. „Es gibt keinen Favoriten. Das wird ein Duell auf Augenhöhe“, erklärte der 71-jährige Schröder schon mit Vorfreude.

          Die Wolfsburgerinnen schalteten auf dem angestrebten Weg ins Finale den FC Barcelona aus. Nach einem 3:0 im Hinspiel ließen die Triple-Siegerinnen der Vorsaison am Sonntag Barca mit 2:0 (1:0) keine Chance.

          Turbine will es dem VfB schwerer machen: „Unser Selbstvertrauen ist der Schlüssel und wir haben dieses Jahr das Zeug, das Champions-League-Finale zu packen“, sagte die norwegische Turbine-Angreiferin Ada Hegerberg. Am 19. April in Potsdam und am 26. April in Wolfsburg wird der deutsche Teilnehmer am Endspiel in Lissabon ermittelt.

          „Aber eins ist klar: Wir wollen ins Finale“

          Die Tore für Potsdam gegen Sassari erzielten Asano Nagasato (38.), Lia Wälti (43.) und Ada Hegerberg (54./85.). Der Ehrentreffer durch Giulia Domenichetti (49.) war nur Ergebniskosmetik. „Wir haben uns zunächst sehr schwergetan“, sagte Turbine-Coach Bernd Schröder: „Aber dann ist unser Motor doch angesprungen.“

          Sein Team gehe nun zwar mit fünf Spielerinnen, die mit Verwarnungen vorbelastet sind, in das Duell gegen Wolfsburg. „Aber eins ist klar: Wir wollen ins Finale“, betonte Schröder. „Wir sind Turbine Potsdam und wir haben jahrelang Erfolge gehabt. Deswegen müssen wir uns nicht verstecken“, ergänzte Jennifer Zietz: „Wenn bei uns Spieler in dieser Saison ausfallen, können wir sie auch adäquat ersetzen.“

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