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Kurioses von Pep Guardiola : „Bayern München, was zum Teufel?“

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„Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe“: Pep Guardiola Bild: AP

Drei Jahre, von 2013 bis 2016, war Pep Guardiola Trainer des FC Bayern. Nun ist er bei Manchester City – denkt offenbar aber immer noch an die Münchner. Zumindest leistet er sich einen kuriosen Versprecher.

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          Eigentlich arbeitet Pep Guardiola schon seit mehr als drei Jahren bei Manchester City – im Kopf des Katalanen aber scheint dessen früherer Klub Bayern München noch einen festen Platz zu haben. Nach dem 4:1-Erfolg des englischen Fußballmeisters am Dienstagabend in Burnley sorgte der Star-Coach mit einem Versprecher für Erheiterung in der Pressekonferenz. Als er über Neuzugang Rodrigo sprach, sagte der 48-Jährige: „Ich denke, Bayern Mün... Bayern München?“ und schlug sich mit der Hand auf die Stirn. „Bayern München, was zum Teufel? (What the fuck?) Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe.“

          Danach stellte Guardiola klar, dass er natürlich meinte, ManCity habe in Rodrigo einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre verpflichtet. Vor seinem Engagement in England war Guardiola von 2013 bis 2016 Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern. Danach hat Guardiola immer noch guten Kontakt mit München.

          Meister und Pokalsieger Manchester City reduzierte mit dem Sieg in Burnley den Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool in der englischen
          Fußball-Premier League zumindest vorübergehend auf acht Punkte. Das Team von Guardiola setzte sich am Dienstag mit 4:1 (1:0) beim Nachbarn FC Burnley durch, kann an diesem Mittwoch von Leicester City aber wieder von Rang zwei verdrängt werden. Der Champion von 2016 empfängt den Tabellenletzten FC Watford.

          Der brasilianische Angreifer Gabriel Jesus erzielte vor den Augen von Englands Nationaltrainer Gareth Southgate die ersten beiden Treffer
          (24. und 50. Minute) für City, Rodrigo (68.) und Riyad Mahrez (87.) erhöhte, Jeff Hendrick (89.) stellte den Endstand her. Guardiolas Mannschaft wurde vom Tabellenelfte kaum gefordert und spielte nach dem Seitenwechsel die Partie hochüberlegen nach Hause. In den letzten acht Pflichtspielen mussten die Citizens immer mindestens einen Gegentreffer hinnehmen. Im zweiten Dienstagspiel setzte sich Crystal Palace mit 1:0 (0:0) gegen AFC Bournemouth durch und verbesserte sich vorerst auf den fünften Platz.

          Coach Jürgen Klopp kann mit Champions-League-Sieger FC Liverpool an diesem Mittwoch (21.15 Uhr bei Sky) mit einem Sieg im Stadtderby gegen den FC Everton die Differenz zu Titelverteidiger Man City wieder auf elf Zähler erhöhen. Zudem im Blickpunkt: die Rückkehr von Jose Mourinho als Trainer von Tottenham Hotspur zu seinem früheren Klub Manchester United. Am Samstag stehen sich in Manchester die Rivalen City und United gegenüber.

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