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Pep Guardiola : „Das war nicht sarkastisch, es ist die Wahrheit“

  • Aktualisiert am

„Wir haben viel Geld, um eine Menge unglaublicher Spieler zu kaufen“: Pep Guardiola Bild: AFP

Geld und Manchester City – es gibt einige Vorurteile über den Erfolg des Klubs aus England. Dann befeuert Pep Guardiola die auch noch mit seinen Worten. Nun stellt der Trainer seine Aussagen klar.

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          Startrainer Pep Guardiola vom englischen Titelfavoriten Manchester City sieht seinen Klub von Vorurteilen verfolgt. „Wir haben diese Geschichte, die uns immer begleiten wird: Der einzige Grund, warum wir Spiele gewinnen, ist das Geld“, sagte der Katalane am Freitag: „Andere Klubs haben ein größeres Budget, aber wir müssen damit leben.“

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          Guardiola selbst hatte nach dem 2:0 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Borussia Mönchengladbach auf die Frage nach den Ursachen für die jüngste Siegesserie gesagt: „Wir haben viel Geld, um eine Menge unglaublicher Spieler zu kaufen.“ Dieser Satz, stellte er nun klar, „war nicht sarkastisch“ gemeint: „Es ist die Wahrheit.“

          Einen Titel könne man auch zufällig gewinnen – für Konstanz wie bei City aber benötige ein Klub Klassespieler. Und diese kosteten nunmal Geld: „Wenn ManUnited oder Milan oder Celtic oder die Rangers oder Barcelona oder Real Madrid mehr Titel als die anderen gewinnen, tun sie das, weil sie mehr Geld haben.“

          Henderson fehlt FC Liverpool

          Dies sei allerdings nicht der einzige Grund für Erfolgsserien wie bei den Skyblues, führte Guardiola aus. Er verwies unter anderem auf seine vielen Zuarbeiter, die „wie Maschinen“ schufteten. ManCity mit Nationalspieler Ilkay Gündogan strebt gegen West Ham United an diesem Samstag (13.30 Uhr bei Sky) den 20. Pflichtspielsieg in Serie an.

          Davon ist der FC Liverpool weit entfernt. Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister muss wie erwartet länger auf Kapitän Jordan Henderson verzichten. Wie der Verein am Freitag mitteilte, wurde der an der Leiste verletzte 30-Jährige bereits operiert und fehlt somit mindestens bis nach der Länderspielpause Ende März. Einen genauen Zeitplan für eine Rückkehr nannte der Klub nicht. Henderson hatte sich die Verletzung am vergangenen Samstag im Derby gegen den FC Everton (0:2) zugezogen, als er nach 30 Minuten ausgewechselt werden musste.

          „Schnell wird es nicht gehen“, sagte Klopp am Freitag zu einer Rückkehr seines Führungsspielers: „Natürlich hoffen wir, dass er ein paar Spiele noch in dieser Saison machen kann.“ Henderson ist der nächste elementare Baustein in der Liverpool-Abwehr, der in der laufenden Saison lange pausieren muss. Die Stamm-Innenverteidiger Virgil van Dijk und Joe Gomez sowie Ersatzmann Joel Matip sind langfristig verletzt.

          Zuletzt musste auch Defensiv-Allrounder Fabinho immer wieder aussetzen. Der Brasilianer und Henderson sind eigentlich gelernte Mittelfeldspieler, halfen aufgrund der großen Personalnot aber immer wieder im Abwehrzentrum aus. Wie Klopp ankündigte, werden Fabinho und der zuvor ebenfalls angeschlagene James Milner am Samstag wieder ins Training einsteigen.

          Äußerst positiv sah der Deutsche die jüngsten Trainingsleistungen des lange verletzten Neuzugangs Diogo Jota. Der Portugiese habe „zweimal mit dem Team trainiert“ und sehe „sehr vielversprechend aus“. Jota hatte sich im Dezember ernsthafter am Knie verletzt, nachdem er neun Treffer in 17 Pflichtspielen für die Reds erzielt hatte.

          Ob der Stürmer schon für die Liga-Partie am Sonntag (20.15 Uhr bei Sky) beim Schlusslicht Sheffield United infrage kommt, ließ Klopp offen. Auch über einen Einsatz von Torhüter Alisson Becker, dessen Vater kürzlich gestorben war, ist noch nicht entschieden.

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