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Paris-Trainer Thomas Tuchel : „Ich kann es nicht verstehen, ich bin traurig“

  • Aktualisiert am

„Er war wirklich ein Schlüsselspieler, im Alter von 17, 18“: Thomas Tuchel versteht den Abgang von Tanguy Kouassi nicht. Bild: AFP

Das große Talent Tanguy Kouassi wechselt wohl von Paris zum FC Bayern. Sein Trainer kann das überhaupt nicht verstehen. Thomas Tuchel zeigt sich von der Entscheidung des Spielers enttäuscht.

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          Der Transfer des französischen Defensivtalents Tanguy Kouassi von Meister Paris St. Germain zu Bayern München ist offenbar perfekt. „Er war wirklich ein Schlüsselspieler, im Alter von 17, 18. Ich kann es nicht verstehen. Ich bin traurig, aber so ist es nun mal“, sagte PSG-Trainer Thomas Tuchel über den Abschied des Eigengewächses.

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          Kouassi ist ablösefrei und soll Medienberichten zufolge bei den Bayern einen Fünfjahresvertrag erhalten. Eine offizielle Bestätigung gibt es allerdings noch nicht. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger gab in der abgelaufenen Saison sein Profidebüt für PSG und absolvierte unter Tuchel insgesamt 13 Pflichtspiele in der Liga, den Pokalwettbewerben und der Champions League (drei Tore).

          „Wir haben ihm Vertrauen gegeben, er hat Spielminuten bekommen“, klagte Tuchel. Doch das konnte den französischen Junioren-Nationalspieler, der als eines der größten Talente des Landes gilt, offenbar nicht überzeugen. Kouassi wäre nach Torwart Alexander Nübel (Schalke 04) der zweite Bayern-Neuzugang für die kommende Saison.

          Der Wechsel des belgischen Rechtsverteidigers Thomas Meunier von Paris Saint-Germain zu Borussia Dortmund indes ist schon seit einigen Tagen perfekt. Der 28-Jährige kommt ablösefrei und unterschrieb einen Vertrag bis Mitte 2024.

          „Thomas Meunier ist ein Spieler, der seine Qualität auf höchstem Niveau unter anderem in der Champions League und in der Nationalmannschaft über einen langen Zeitraum hinweg nachgewiesen hat und uns mit seiner Erfahrung richtig guttun wird“, sagte Sportdirektor Michael Zorc. Meunier erklärte, der BVB spiele „genau den Fußball, den ich spielen möchte“ und er wolle „wie schon mit Brügge und Paris auch mit Dortmund Titel gewinnen“.

          Mit den aktuell vom früheren BVB-Trainer Tuchel trainierten Franzosen gewann Meunier dreimal die Meisterschaft und zweimal den Pokal, mit dem FC Brügge je einmal die Meisterschaft und den Pokal. Für Belgien absolvierte er 40 Länderspiele und wurde 2018 mit den Roten Teufeln WM-Dritter. In Dortmund spielen mit Axel Witsel und Thorgan Hazard bereits zwei weitere Belgier.

          Der französische Fußball-Serienmeister Paris hat derweil nun doch die Chance auf das Triple in dieser Saison. Wie der nationale Verband FFF mitteilte, finden die beiden ausstehenden Pokalfinals trotz Corona-Pandemie im Juli statt. „Das französische Pokalfinale findet am 24. Juli und das Ligapokalfinale am 31. Juli statt“, sagte FFF-Präsident Noel Le Graet.

          Frankreich war besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen und verzeichnet bislang knapp 200.000 Infizierte. Als einzige europäische Topliga brach die Ligue 1 ihre nationale Meisterschaft ersatzlos ab und kürte Paris zum Meister.

          Nun kann sich der finanzstarke Ligaprimus zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Ligapokal sichern. Im Finale um den Coupe de France steht Paris die AS Saint-Etienne gegenüber, eine Woche später kämpft das Team um den brasilianischen Superstar Neymar gegen Olympique Lyon um den Coupe de la Ligue. Auch beim Finalturnier der Champions League in Lissabon ab dem 12. August ist PSG dabei.

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