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Paris-Trainer Thomas Tuchel : „Ich mache mir Sorgen“

  • Aktualisiert am

„Wenn die Mannschaft so bleibt, können wir nicht mehr über die gleichen Ziele sprechen“: Thomas Tuchel Bild: Reuters

Das Endspiel der Champions League im August verlor Paris Saint-Germain gegen den FC Bayern nur knapp. Der Start in die neue Saison allerdings war holprig. Nun schlägt Trainer Thomas Tuchel Alarm.

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          Thomas Tuchel fordert vor Schließung des Transferfensters am Montag Verstärkungen bei Paris St. Germain. „Ich mache mir Sorgen, dass wir sonst im Oktober, November, Dezember und Januar den Preis zahlen werden“, sagte der deutsche Trainer des französischen Fußballmeisters. „Wenn die Mannschaft so bleibt, können wir nicht mehr über die gleichen Ziele sprechen“, sagte Tuchel. Das sei nicht möglich, wenn man mit Teams wie Manchester City, dem FC Liverpool und Atlético Madrid kämpfen müsse, „die alle viel auf dem Transfermarkt gemacht haben“.

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          Paris trifft in der Gruppenphase der neuen Saison in der Champions League auf Manchester United, den Bundesligaklub RB Leipzig, der im August im Halbfinale klar besiegt worden war, und Istanbul Basaksehir. In der französischen Ligue 1 ist die Mannschaft von Tuchel mühsam in die Spielzeit gestartet. In den ersten fünf Spielen gab es drei Siege und zwei Niederlagen, das macht derzeit nur Platz sieben für den Meister. Dazu kamen einige Corona-Fälle und ein Skandalspiel gegen Marseille mit etlichen Platzverweisen. An diesem Freitag (21.00 Uhr bei DAZN) trifft PSG im Heimspiel auf Angers.

          Champions-League-Finalist PSG hat in der aktuellen Transferphase bislang lediglich die Leihgabe Mauro Icardi fest von Inter Mailand verpflichtet und Alessandro Florenzi (AS Rom/Leihe) geholt. Unter anderem sind Kapitän Thiago Silva, Edinson Cavani, Thomas Meunier (Borussia Dortmund), Eric Maxim Choupo-Moting und Tanguy Kouassi gegangen.

          „Wir werden tun, was wir können, und niemals Ausreden akzeptieren“, so Tuchel: „Aber wir müssen uns der Realität stellen, und die sieht so aus, dass wir Spieler verloren haben.“ Dies sei ein besonders großes Problem wegen des Coronavirus, der fehlenden Vorbereitung und der Tatsache, dass die Nationalspieler viele Einsätze vor sich hätten.

          Tuchel soll schon mehrfach mit Nationalspieler Antonio Rüdiger über einen Wechsel telefoniert haben. Das berichtete der französische Sender RMC Sports. Der 27 Jahre alte Abwehrspieler steht beim FC Chelsea noch bis einschließlich 30. Juni 2022 unter Vertrag und würde somit Ablöse kosten. Trainer Frank Lampard setzte zuletzt aber nicht mehr auf den 31-maligen Nationalspieler, der im Sommer 2017 von der AS Rom aus der Serie A nach London in die Premier League gewechselt war.

          Die Verhandlungen zwischen PSG und Chelsea sollen sich laut RMC Sport aber ziehen. Die Blues wollen Rüdiger nur bei einem entsprechenden Angebot aus dem Vertrag lassen. Neben PSG sollen auch andere Topklubs Interesse an Rüdiger haben, darunter sein ehemaliger Arbeitgeber AS Rom, aber auch der FC Barcelona. Das internationale Transferfenster schließt am kommenden Montag. Dann sind Wechsel erst wieder im neuen Jahr möglich.

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