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Panama Papers : Fifa-Präsident Infantino wehrt sich

  • Aktualisiert am

„Ich bin bestürzt“: der neue Fifa-Präsident Gianni Infantino. Bild: dpa

Auch Gianni Infantino soll in dubiose Geschäfte mit einer Briefkastenfirma verwickelt sein. Mit deutlichen Worten wehrt sich der neue Fifa-Präsident gegen die Vorwürfe.

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          Der neue Präsident des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa), Gianni Infantino, hat sich gegen Vorwürfe einer Verwicklung in dubiose Geschäfte mit einer Briefkastenfirma gewehrt. „Ich bin bestürzt und werde nicht akzeptieren, dass meine Integrität in Teilen der Berichterstattung in Frage gestellt wird“, sagte der Fifa-Chef.

          Mehrere Medien aus dem Verbund einer Recherchegruppe hatten berichtet, dass Infantino als Direktor der Rechtsabteilung des europäischen Fußballverbandes (Uefa) 2006 und 2007 Verträge mit einer auf der südpazifischen Insel Niue eingetragenen Briefkastenfirma unterzeichnet habe. Deren Eigentümer waren zwei der heutigen Angeklagten im Fifa-Skandal – Hugo und Mariano Jinkis aus Argentinien.

          Die TV-Rechtehändler erwarben demnach durch diese Verträge Fernsehrechte für Ecuador und Uruguay an der Champions League und verkauften diese angeblich mit viereinhalbfachen Gewinn in Lateinamerika weiter. Infantino betonte in seiner Stellungnahme, dass es keinerlei Hinweise auf Verfehlungen seiner Seite oder der Uefa gebe.

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