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„So bin ich eben“ : Bilic sieht als erster Trainer Gelb-Rot

  • Aktualisiert am

Slaven Bilic (Mitte) erklärt Schiedsrichter Gavin Ward den Fußball und sieht später Gelb-Rot Bild: dpa

Der gewohnt hitzige Slaven Bilic sorgt für ein Novum. Nachdem er als erster Trainer die Ampelkarte sah, gibt er sich ratlos: „Ich kann nicht verstehen, weshalb ich meine Meinung nicht sagen darf“.

          Slaven Bilic hat im englischen Fußball für ein Novum gesorgt. Der Teammanager des Zweitligaklubs West Bromwich Albion sah beim 1:1 seines Teams am Samstag bei Derby County als erster Trainer in England die Gelb-Rote Karte. In der 87. Minute schickte Schiedsrichter Gavin Ward den früheren Bundesligaprofi des Karlsruher SC mit der Ampelkarte auf die Tribüne.

          Die erste Verwarnung sah der 50-Jährige Bilic in der ersten Halbzeit, nachdem er sich lautstark über einen Elfmeter gegen sein Team beschwert hatte. „So bin ich eben“, sagte Bilic nach dem Spiel: „Ich kann nicht verstehen, weshalb ich meine Meinung nicht sagen darf.“

          Seit der laufenden Saison ist es den Schiedsrichtern erlaubt, auch Offiziellen auf der Bank Karten zu zeigen. In der Bundesliga waren Paderborns Trainer Steffen Baumgart und Düsseldorfs Coach Friedhelm Funkel am Samstag die ersten Leidtragenden der neuen Regel, beide kamen aber mit Gelb davon.

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