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Nations League : Portugal qualifiziert sich für Finalturnier

  • Aktualisiert am

Europameister Portugal qualifiziert sich als erste Mannschaft für das Finalturnier im Juni. Bild: AP

Auch ohne Superstar Ronaldo gelingt den Portugiesen das 0:0 gegen Italien und damit die Qualifikation für das Finale im nächsten Jahr. Derweil muss die Türkei einen herben Tiefschlag hinnehmen.

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          Fußball-Europameister Portugal hat sich als erste Mannschaft für das Finalturnier der Nations League im Juni kommenden Jahres qualifiziert. Auch ohne ihren Superstar Cristiano Ronaldo gelang den Portugiesen in Mailand gegen Italien ein 0:0, durch das ihnen in der Gruppe 3 der A-Liga die Tabellenführung im letzten Spiel am kommenden Dienstag gegen Polen nicht mehr zu nehmen ist. Die Polen standen vorzeitig als Absteiger in die Division B fest.

          Derweil musste die Türkei nach der verpassten WM-Qualifikation den nächsten Tiefschlag hinnehmen. Durch eine 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Schweden steigt die Mannschaft von Trainer Mircea Lucescu in der Nations League von der B- in die C-Gruppe ab. Den umgekehrten Weg kann Serbien durch ein 2:1 (2:0) gegen den Nachbarn Montenegro nehmen.

          In Konya schlichen die Gastgeber nach der Pleite gegen Schweden mit hängenden Köpfen vom Feld. Die Gäste feierten ihrerseits ihren ersten Sieg in dem neu geschaffenen Wettbewerb, durch den sie den Sturz in die Drittklassigkeit abwendeten und sich zugleich die Chance auf den Aufstieg in die A-Gruppe sicherten. Das Team von Nationaltrainer Janne Andersson kann am Dienstag vor eigenem Publikum durch einen Sieg gegen Tabellenführer Russland (7 Punkte) den Gruppensieg perfekt machen.

          Der schwedische Kapitän Andreas Granqvist markierte per Foulelfmeter in der 71. Minute den Siegtreffer für die Gäste, die im Hexenkessel von Konya am Ende das Glück des Tüchtigen hatten. Denn vor dem Strafstoß hatten die Türken durch den ehemaligen Bundesligaprofi Hakan Calhanoglu und Yunus Malli vom VfL Wolfsburg beste Möglichkeiten vergeben.

          Serbien blieb gegen Montenegro auch im fünften und vorletzten Gruppenspiel ungeschlagen. Mit 11 Punkten führen die Serben das Klassement souverän an. Sie können am Dienstag gegen Schlusslicht Litauen, das 0:3 (0:1) in Rumänien verlor, alles klar machen. Adem Ljajic (30.) und Aleksandar Mitrovic (32.) erzielten die Treffer für Serbien, Mitrovic vergab zudem in der 38. Minute einen Foulelfmeter und wurde in der 83. Minute durch Frankfurts Torjäger Luka Jovic ersetzt. Zuvor hatte Stefan Mugosa (70.) noch einmal für Spannung gesorgt.

          Unterdessen dürfen Dimitri Nasarow vom Zweitligisten Erzgebirge Aue und Rufat Dadaschow vom Drittligisten Preußen Münster mit Aserbaidschan weiter vom Aufstieg in die C-Gruppe träumen. Am vorletzten Spieltag setzte sich Aserbaidschan gegen die Färöer 2:0 (2:0) durch und bleibt damit in der Gruppe 3 der D-Division Tabellenführer Kosovo auf den Fersen. Der Spitzenreiter setzte sich 5:0 (1:0) auf Malta durch und hat vor dem Gruppen-Showdown mit elf Punkten die Nase vorne. Aserbaidschan weist neun Zähler auf und kann am Dienstag in Pristina dem Kosovo noch den Aufstieg streitig machen. Nasarow traf für sein Land zum 2:0.

          Island und Polen standen bereits zuvor als Absteiger aus der Liga A fest, in die Bosnien-Herzegowina, die Ukraine und Dänemark aufsteigen. Finnland rückt in Liga B auf, Georgien in Liga C. Nordirland steigt zudem in Liga C und Estland in Liga D ab.

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