https://www.faz.net/-gtl-913lq

Nationalmannschaft : Löw baut auf die Confed-Cup-Sieger

  • Aktualisiert am

Dank Pokal auf Weg nach Russland: Die Confed-Cup-Sieger stehen bei Bundestrainer Löw hoch im Kurs Bild: dpa

Fünf Weltmeister kehren in den Kader der Nationalmannschaft zurück. Aber bei den anstehenden Qualifikationsspielen ist noch reichlich Platz für die neuen Gesichter aus dem erfolgreichen Confed-Cup-Team.

          1 Min.

          Sieben Weltmeister, 17 Confed-Cup-Fahrer, dazu U21-Europameister Serge Gnabry - und Mario Gomez: Bundestrainer Joachim Löw hat mit der ersten Nominierung nach dem Confed-Cup-Sieg die Weichen für die WM 2018 in Russland gestellt. Löw berief für die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Tschechien in Prag (1. September) und gegen Norwegen in Stuttgart (4. September) sieben Spieler, die 2014 in Rio de Janeiro triumphierten. "Im Moment zählen für mich die Titel der Vergangenheit nicht, so sehr wir uns alle über die Erfolge im Sommer gefreut haben. Am Ende dieser Saison wartet mit der Weltmeisterschaft in Russland der absolute Höhepunkt auf uns", sagte Löw, "dort wollen wir wieder den Titel gewinnen, diesem großen Ziel werden wir wie bisher konsequent alles unterordnen. Die Spieler wissen, was ich von ihnen erwarte. Und sie wissen, dass wir eine große Konkurrenzsituation haben."

          Spielplan der Fußball-WM 2018 in Russland

          Thomas Müller, Mats Hummels, Mesut Özil, Sami Khedira und Toni Kroos sind nach ihrer Pause im Sommer wieder dabei. Hinzu kommen Confed-Cup-Kapitän Julian Draxler und Matthias Ginter, die von weiteren 15 Spielern aus dem Siegerteam in Russland flankiert werden. Die angeschlagenen Manuel Neuer und Jerome Boateng fehlen hingegen noch, auch Shkodran Mustafi steht nicht im 24er-Kader. Löws erstes Aufgebot nach dem Confed-Cup-Sieg ist ein wichtiger Fingerzeig für die WM. Der Bundestrainer muss auf dem Weg dorthin gestandene Weltmeister, die Besten vom Confed Cup und die Perlen der U21-Europameister zu einer Mannschaft verschmelzen, die erneut den Titel holen kann. Einziger Spieler aus dem EM-Aufgebot der U21 ist zunächst Gnabry (1899 Hoffenheim). Derzeit gibt es noch einige Zwänge und Härtefälle. Mario Götze beispielsweise hat gerade erst sein Bundesliga-Comeback nach sieben Monaten gegeben. Drei weitere Dortmunder sind verletzt: Marco Reus, André Schürrle und Julian Weigl. Ilkay Gündogan (Manchester City) fehlt Spielpraxis. Einige knifflige Fragen sind damit aufgeschoben.

          Der Kader im Überblick:

          Tor: Bernd Leno (Bayer Leverkusen), Marc-André ter Stegen (FC Barcelona), Kevin Trapp (Paris St. Germain)

          Abwehr: Matthias Ginter (Borussia Mönchengladbach), Jonas Hector (1. FC Köln), Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen), Mats Hummels (Bayern München), Joshua Kimmich (Bayern München), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Niklas Süle (Bayern München)

          Mittelfeld/Angriff: Julian Brandt (Bayer Leverkusen), Emre Can (FC Liverpool), Julian Draxler (Paris St. Germain), Serge Gnabry (1899 Hoffenheim), Mario Gomez (VfL Wolfsburg), Leon Goretzka (Schalke 04), Sami Khedira (Juventus Turin), Toni Kroos (Real Madrid), Thomas Müller (Bayern München), Mesut Özil (FC Arsenal), Sebastian Rudy (Bayern München), Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach), Timo Werner (RB Leipzig), Amin Younes (Ajax Amsterdam)

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          „Querdenker“-Demonstration in Stuttgart

          Corona-Klagen : Das Geschäft mit den Maskenmuffeln

          Verbraucheranwälte haben eine neue Goldgrube entdeckt: Mit Verfahren gegen Masken- und Testpflicht an Schulen lässt sich ordentlich Kasse machen.
          Auch vor der Kulisse des Bodensees sollte man seine Altersvorsorge nicht komplett vergessen.

          „Gender Pension Gap“ : Im Alter kommt das böse Erwachen

          Die Lücke im Alterseinkommen zwischen Frauen und Männern hat vielfältige Gründe. Doch vielen Frauen ist das Problem gar nicht bekannt. Dabei sind gerade sie davon betroffen.
          Brennpunkt mit viel Zuwanderung: Eine Hochhaussiedlung in Bremen (Archivbild von September 2011)

          Falsche Väter : Perfides Geschäft mit schwangeren Frauen?

          In Bremen beantragen immer mehr schwangere Frauen aus Afrika Sozialleistungen. Sie geben an, der Kindsvater sei deutscher Staatsbürger. Steckt dahinter organisierte Kriminalität?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.