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Projekt in Los Angeles : Promis investieren Millionen in Fußball für Hollywood

Auch Schauspielerin Natalie Portman beteiligt sich am Projekt in Los Angeles. Bild: AFP

Das Projekt ist sehr ambitioniert: Sportstars und Schauspielerinnen wollen den Frauenfußball in Amerika revolutionieren. Dafür haben sie nun in Los Angeles einen Klub gegründet. Sogar ein kleines Kind spielt dabei eine Rolle.

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          Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman und Tennisstar Serena Williams haben ein millionenschweres Projekt am Start: Sie wollen den Frauenfußball in Amerika revolutionieren. Dafür haben sie einen neuen Klub in Los Angeles gegründet, der sich vorerst „Angel City“ nennt und 2022 den Spielbetrieb aufnehmen soll. Bislang gibt es in Amerika nur zehn Profiklubs für Frauen und in Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat, keinen einzigen.

          Bettina Weiguny
          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Obwohl die Amerikanerinnen seit Jahren zu den besten Teams der Welt gehören und die letzten beiden Weltmeisterschaften gewonnen haben, tut sich das Land im Profibereich sehr schwer. Mehrmals hat sich die Liga wegen Finanzproblemen aufgelöst. Für den Traum vom eigenen Klub an der Westküste hat das ungleiche Duo finanzkräftige Prominenz um sich geschart.

          Neben Finanzinvestorinnen konnte sie Schauspielkolleginnen wie Eva Longoria und Jennifer Garner für die Angels gewinnen. Ehemalige Nationalspielerinnen wie Mia Hamm und Abby Wambach sorgen für die sportliche Kompetenz, und Grand-Slam-Siegerin Williams bringt ihren Ehemann mit ein, den millionenschweren Unternehmer Alexis Ohanian. Das Paar hat sogar der zweijährigen Tochter schon Anteile an den Angels überschrieben: „Sie soll bei dieser Revolution in der ersten Reihe sitzen.“

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