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Naohiro Takahara : Der „Sushi-Bomber“

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Beim HSV nicht mehr wegzudenken
          1 Min.

          In Hamburg nennen sie den freundlichen Japaner liebevoll "Sushi-Bomber“. Doch Naohiro Takahara entspricht eher dem Bild eines emsigen Läufers und Teamspielers - ein egoistischer "Knipser“ ist der HSV-Stürmer nicht.

          In 76 Bundesliga-Partien schoß der technisch versierte Spieler lediglich zwölf Tore. Trotzdem ist Takahara aus der HSV-Elf nicht mehr wegzudenken. Mit seiner intelligenten Spielweise bereitet der Japaner viele Treffer für seine Mannschaftskameraden vor. So wundert es nicht, daß die HSV-Verantwortlichen seinen 2006 auslaufenden Vertrag Vorzeitig bis 2008 verlängerten.

          Kein egoistischer „Knipser“

          In seiner Heimat ist Takahara schon lange ein Star - nicht nur in der japanischen Fußballszene. Der Torschützenkönig der J-League 2002 hat als einer der wenigen asiatischen Kicker den Sprung auf den europäischen Kontinent geschafft. Seine HSV-Einsätze werden mit großer Aufmerksamkeit "im Land der aufgehenden Sonne" verfolgt.

          Besonders in seiner Anfangszeit 2003 in Hamburg wurde "Taka" auf Schritt und Tritt von einer Heerschar japanischer Reporter begleitet. Außerdem pflegt der japanische "Spieler des Jahres 2002" gleich zwei Websites: Eine auf Deutsch, die andere auf Japanisch. Über seine WM-Träume ist dort zu lesen: "Dort will ich hin. Mit meinem Heimatland zur WM in mein aktuelles Zuhause!" Der Confederations Cup bietet Takahara schon mal einen kleinen Vorgeschmack.

          Persönliche Daten

          Land: Japan

          Geburtsdatum: 4. Juni 1979

          Geburtsort: Shizuoka

          Größe: 1,80 Meter

          Gewicht: 77 Kilogramm

          Aktueller Verein: Hamburger SV

          Position: Angriff

          Homepage: www.takahara.de

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