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Nach Handgemenge : Scolari für EM-Qualifikation gesperrt

  • Aktualisiert am

Scolaris Ausraster Bild: REUTERS

Nach dem versuchten Faustschlag gegen einen serbischen Spieler muss Portugals Fußball-Nationalmannschaft die verbleibenden vier Spiele in den EM-Qualifikation ohne ihren Trainer Felipe Scolari auskommen.

          Portugals Fußball-Nationaltrainer Felipe Scolari wird sein Team in den letzten vier EM-Qualifikationsspielen nicht betreuen können. Wegen eines Handgemenges mit dem Serben Ivica Dragutinovic sperrte die Europäische Fußball-Union Uefa den Brasilianer für den Rest der EM-Qualifikation, teilte die Uefa am Donnerstag mit. Zudem muss Scolari eine Strafe von rund 12.000 Euro bezahlen.

          Sein „Kontrahent“ Dragutinovic wurde ebenfalls bestraft: Er wird wegen „ungebührlichen Verhaltens“ dem serbischen Nationalteam in den Ausscheidungsspartien gegen Armenien (13. Oktober) und Aserbaidschan (17. Oktober) fehlen.

          „Habe meinen Kopf verloren“

          Scolari und Dragutinovic waren in der Vorwoche zum Ende des Qualifikationsspiels zwischen Portugal und Serbien (1:1) in Lissabon aneinandergeraten. Dabei hatte der Brasilianer versucht, Dragutinovic einen Faustschlag zu verpassen. „Ich habe meinen Kopf verloren, aber ich wollte meinen Spieler schützen“, hatte sich Scolari entschuldigt, der für seinen Ausraster auch vom portugiesischen Fußball-Verband scharf kritisiert worden war.

          Rangelei an der Seitenlinie

          In den restlichen vier Qualifikationspartien für die Europameisterschaft 2008 in Österreich und in der Schweiz darf Scolari nach dem Urteil der Uefa auch keinen Kontakt zu seinem Team aufnehmen. In den Spielen in Aserbaidschan (13. Oktober), in Kasachstan (17. Oktober), gegen Armenien (17. November) und gegen Finnland (21. November) hat er eine Innenraumsperre. In der Qualifikationsgruppe A führt Polen (21 Punkte/11 Spiele) vor Finnland (19/11), Portugal (17/10) und Serbien (16/10).

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