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Nach Wirbel beim FC Bayern : Wenger hat einen neuen Job

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Künftig nicht in der Bundesliga sondern beim Weltverband: Arsène Wenger heuert bei der Fifa an. Bild: AFP

Statt zum FC Bayern München in der Bundesliga geht es für Arsène Wenger nun zu einem anderen Arbeitgeber: Der 70 Jahre alte Franzose arbeitet künftig jedoch nicht als Trainer. Er übernimmt einen strategischen Posten.

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          Eine Woche nach der Konfusion um ein Telefonat mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat Arsène Wenger einen neuen Job gefunden. Der 70 Jahre alte Franzose, der kurzzeitig auch als neuer Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister gehandelt worden war, heuert beim Weltverband Fifa als „Direktor für globale Fußballförderung“ an.

          „Ich freue mich sehr auf diese überaus wichtige Aufgabe, weil ich den Fußball sehr gerne aus übergeordneter Warte analysiere und fest daran glaube, dass die Fifa (...) wirklich eine globale Mission hat“, sagte Wenger, der zuletzt als TV-Experte im Einsatz gewesen war. Fifa-Präsident Gianni Infantino lobte den Elsässer als eine der „renommiertesten Persönlichkeiten im Fußball“.

          Rummenigge und Wenger hatten in der Vorwoche telefoniert. Bestätigt ist, dass es dabei um ein Engagement in München ging – beide verbreiteten im Anschluss aber unterschiedliche Versionen, wer wen gefragt und wer wem abgesagt hat. „Ich habe kein Interesse, mit ihm Stress zu haben“, hatte Rummenigge am Wochenende nach dem 4:0-Sieg der Bayern gegen Borussia Dortmund erklärt und ein weiteres Gespräch angekündigt. „Vielleicht haben wir uns irgendwie missverstanden.“.

          Wenger hatte zuvor betont, nicht er habe sich in München angeboten, sondern er sei von Rummenigge angerufen worden, sagte der Franzose dem TV-Sender beIN Sports. „Er hat mich gefragt, ob ich Interesse hätte, weil sie nach einem Trainer suchen“, sagte Wenger, der beim FC Arsenal in London eine Ära geprägt hatte.

          Die Bayern hatten dagegen via „Bild“-Zeitung mitgeteilt, Wenger habe bei Rummenigge angerufen und sich nach dem Trainer-Job erkundigt. Der Elsässer sei aber „keine Option“ bei der Suche nach einem Nachfolger für Niko Kovac.

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