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Frauen in Gambia : Fußball ist die Rettung

  • -Aktualisiert am

Selbstbewusstsein, Energie und Freude: Fußballspielerinnen im muslimischen Gambia müssen kämpfen können. Bild: Leo Schulte

Monika Staab hat achtzig Länder gesehen. Nun ist sie in Gambia, um Mädchen zu fördern und Trainerinnen auszubilden. Es ist Teil eines lebenslangen Kampfs um Gleichberechtigung – mit all seinen Schwierigkeiten.

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          Das ist Afrika, pflegt Monika Staab zu sagen, wenn in Gambia etwas schiefgeht. Aber an diesem Tag sagt sie das nicht. An diesem Tag ist sie begeistert. „Jetzt spielen die sogar vier gegen zwei – sensationell.“ Um den Enthusiasmus der Fußballtrainerin aus Deutschland zu verstehen, muss man wissen: Viele der jungen Frauen, die sich da in eigener Initiative warmkicken, haben bis vor ein paar Tagen noch nie vor einen Ball getreten. Es sind Lehrerinnen, die von ihren Schulen für eine Weiterbildung zum Fußballcoach abgestellt wurden. Keine hatte sich freiwillig gemeldet. Aber offenbar haben sie Spaß an der Sache gewonnen.

          Der Kurs dauert eine Woche, jeden Tag von halb neun bis fünf. Die meisten der 24 Teilnehmerinnen arbeiten an Grundschulen. Mariama Jallow kommt aus der Provinz. Dort sei Sporttreiben für Mädchen besonders schwer. Ihre Mutter zum Beispiel war nicht erfreut, dass sie als Kind mit den Jungs auf der Straße kickte. „Aber jetzt geht es voran in Gambia, man sieht weibliche Coaches“, sagt die 28-Jährige. Sie selbst ist auch bald einer. Aber noch hat sie ihre D-Lizenz, die zum Fußball-Training an Schulen befähigt, nicht in der Tasche.

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