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Hilfe eines Milliardärs : 1. FC Kaiserslautern vor der finanziellen Rettung

  • -Aktualisiert am

Die Hoffnung aufs finanzielle Überleben steigt bei den „Roten Teufeln“. Bild: dapd

Der abgestürzte Traditionsverein braucht dringend Geld für die Lizenz in der dritten Fußballliga. Das könnte ein Luxemburger Milliardär liefern. Sollte es so kommen, könnte das für die lokale CDU ein politisches Beben nach sich ziehen.

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          Die 1. FC Kaiserslautern steht vor seiner finanziellen Rettung. Das Interesse des Luxemburger Milliardärs Flavio Becca, als Investor beim Fußball-Drittligaklub einzusteigen, konkretisiert sich. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist Becca bereit, dem FCK schon kurzfristig einen einstelligen Millionenbetrag zur Verfügung zu stellen und sein Engagement mittelfristig weiter auszudehnen. Zudem wird darüber spekuliert, dass er perspektivisch das Fritz-Walter-Stadion von der Stadt übernehmen könnte. Der Verein braucht das Geld dringend für die Drittligalizenz. Obwohl sich der FCK zuletzt sogar über eine Internetplattform rund eine Million Euro von seinen Fans borgte, klafft bei den Pfälzern noch eine Millionenlücke.

          An diesem Donnerstag wollen die FCK-Aufsichtsräte über den Einstieg Beccas beraten. Die Entscheidung des Gremiums könnte personelle Konsequenzen und somit auch für die lokale CDU ein politisches Beben nach sich ziehen. Denn im Kontrollrat tobt ein Machtkampf zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Littig, der die CDU im laufenden Kommunalwahlkampf anführt, und Patrick Banf, dem Beiratsvorsitzenden der Kapitalgesellschaft, in die der FCK-Profibetrieb ausgegliedert ist. Banf führte die Verhandlungen mit Becca.

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