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Mike Büskens im Interview : „Wir wissen, wie sich die Spieler fühlen“

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Neuer Arbeitsplatz: Mike Büskens Bild: dpa

Schalke 04 wirkte nach der Entlassung von Trainer Slomka wie ausgewechselt. Besonders Stürmer Kuranyi tat sich gegen Cottbus hervor - und schoss gleich vier Tore. Erklärungsversuche von Übergangs-Trainer Büskens.

          Dem Debakel in Bremen folgte nur drei Tage später eine Gala gegen Cottbus. Schalke wirkte nach der Entlassung von Trainer Slomka wie ausgewechselt. Besonders Stürmer Kuranyi tat sich hervor - und schoss gleich vier Tore. Erklärungsversuche von Übergangs-Trainer Büskens.

          Herr Büskens, Sie haben bei Schalke 04 den Trainerposten nach einem 1:5 bei Werder Bremen übernommen, drei Tage später gewinnt die Mannschaft 5:0 gegen Cottbus. Was haben Sie mit ihr gemacht?

          Youri Mulder und ich haben viel mit den Jungs gesprochen und ihnen gesagt, dass bei allem Druck der vergangenen Wochen Fußball immer noch Spaß und Freude bedeutet. Auch wenn der Fußball zu einem Millionenspiel geworden ist, macht er auch jede Menge Spaß.

          Sie scheinen die Spieler gut erreicht zu haben ...

          Die Jungs haben Spielfreude gezeigt, sich Chancen zuhauf erspielt. Es hat allen Spaß gemacht, den Jungs beim Spielen zuzuschauen - und darum geht's.

          Kevin Kuranyi hat nach zuletzt schwachen Leistungen vier Tore geschossen, haben Sie mit ihm besonders intensiv geredet?

          Natürlich haben wir auch mit Kevin gesprochen, aber es wäre zu einfach zu sagen, dass er deshalb viermal getroffen hat.

          Wie haben Sie die vergangenen Tage seit Ihrer Beförderung erlebt?

          Sie waren sehr hektisch, ich habe wenig geschlafen. Es war ein Vorteil, dass wir ähnliche Situationen als Spieler auch schon erlebt haben. Wir wissen, wie sich die Spieler fühlen. Ich muss mich auch ausdrücklich bei Olli Reck (Torwarttrainer, d. Red.) bedanken, der Youri und mir sehr geholfen hat. Ich sehe uns als Trio. Olli war auch mein Ansprechpartner als Amateurtrainer. Zu Mirko Slomka hatte ich wenig Kontakt. Dennoch: Er hat zwei Jahre lang hervorragende Arbeit auf Schalke geleistet.

          Machen Sie sich nach diesem Traumstart Hoffnungen, doch länger als nur bis zum Saisonende Cheftrainer zu bleiben?

          Mal sehen, wohin mich mein Job so treibt. Es ist nicht so, dass es für mich das Größte wäre, Cheftrainer zu werden. Jetzt bin ich erstmal froh, dass ich bis zum nächsten Spiel zehn Tage Zeit habe, mit dieser Mannschaft zu arbeiten. Es geht darum, alles erst mal zu beobachten.

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