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Balotelli beim AC Monza : Das neuste Spielzeug des Silvio Berlusconi

Silvio Berlusconi steht mit den Spielern und dem Trainer des AC Monza in der Umkleidekabine. Bild: Picture-Alliance

Silvio Berlusconi hat einen neuen Zeitvertreib: Er will den AC Monza in die Serie A führen. Das ewige Sorgenkind Mario Balotelli soll mit vielen Toren helfen.

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          Es verbietet sich, den Namen Silvio Berlusconi und das Wort Comeback in einem Atemzug zu nennen. Jedenfalls in der Politik. Denn seit der damals 57 Jahre alte Baulöwe und Medientycoon am 26. Januar 1994 mit einer denkwürdigen Fernsehansprache an die Nation das Feld der Politik betrat, hat er es nie wieder verlassen. Seit fast drei Jahrzehnten übt Berlusconi maßgeblichen Einfluss auf die Politik Italiens aus – lange als Regierungschef und noch länger als Parteiführer. Schon bei den Parlamentswahlen vom März 1994, kaum zwei Monate nach Bekanntgabe seiner Kandidatur, gelang Berlusconi ein historischer Triumph.

          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Er wurde erstmals Ministerpräsident, an der Spitze einer Mitte-rechts-Koalition. Der Rest ist Geschichte. Es folgten weitere Wahlsiege, und weitere drei Mal führte Berlusconi die Regierung in Rom. Es gab aber auch viele Niederlagen – bei Wahlen, im Parlament, vor Gericht. Doch nichts konnte den 1,71 Meter kleinen polit-ökonomischen Riesen aus der Bahn werfen. Berlusconi hat so lange wie kein anderer italienischer Politiker der Nachkriegszeit das Amt des Ministerpräsidenten bekleidet.

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