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Bayern-Torwart im Pokalfinale : Das große Comeback des alten Neuer

  • -Aktualisiert am

„Besser hätte man das Drehbuch nicht schreiben können“: Manuel Neuer. Bild: AP

Nach wochenlanger Verletzungspause gelingt dem Nationaltorwart im DFB-Pokalfinale eine Punktlandung: Manuel Neuer legt mit zwei Großtaten die Basis für den Pokaltriumph der Bayern – und genießt ihn auf seine Art.

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          Wer große Taten für sich sprechen lässt, braucht keine großen Worte mehr. Manuel Neuer, an seinen härtesten und besten Arbeitstagen ein Ruhepol seiner Mannschaft, genoss sein großes Comeback nach sechswöchiger Verletzungspause gewohnt leise. Dass er es nach einem Muskelfaserriss in der Wade, erlitten am 14. April beim 4:1-Sieg des FC Bayern München in Düsseldorf, geschafft hatte, rechtzeitig zum großen Saisonfinale wieder fit zu sein, war für ihn persönlich schon vor dem 3:0-Sieg seiner Mannschaft über RB Leipzig im DFB-Pokalendspiel der größte Erfolg. „Es war eine Punktlandung“, sagte er nach dem 19. Triumph des Rekordpokalsiegers, „besser hätte man das Drehbuch nicht schreiben können.“

          DFB-Pokal

          Besser hätte auch sein Comeback nicht ausfallen können, denn der 33 Jahre alte Kapitän bewahrte seine Mannschaft mit zwei phantastischen Paraden vor möglichen Turbulenzen in diesem Endspiel, in dem der Bundesliga-Dritte dem Double-Gewinner überaus gefährlich hätte werden können. Zunächst lenkte Neuer einen Kopfball des Leipzigers Poulsen aus kurzer Tordistanz mit einem fabelhaften Reflex gegen die Latte (11. Minute), und dann gewann er das Er-oder-ich-Duell mit dem auf ihn zustürmenden Forsberg (48.), weil er nicht zagte und zuckte, als der Schwede angerannt kam.

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