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Manchester-Trainer Mourinho : Nichts Besonderes mehr

  • -Aktualisiert am

Außer Rand und Band: Das 0:3 von Manchester United gegen Tottenham macht José Mourinho schwer zu schaffen. Bild: Reuters

José Mourinho galt einmal als „The Special One“. Nach dem schwachen Saisonstart von Manchester United steht er unter Druck. Er zitiert derweil Hegel.

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          José Mourinho hat es nicht leicht. Der Fußballtrainer steht zwar ganz gern im Mittelpunkt – das aber vor allem dann, wenn er wieder mal etwas gewonnen hat. Und das hat er im bisherigen Verlauf seiner Karriere häufiger als die meisten seiner Kollegen getan: Etliche Meisterschaften und Pokalsiege in England, Spanien, Italien und Portugal sowie Triumphe in der Champions und Europa League machen ihn zu einem der am höchsten dekorierten Vertreter seines Fachs.

          Aktuell ist Mourinho allerdings vor allem deshalb im Gespräch, weil ihm mit Manchester United ein Fehlstart in die neue Premier-League-Saison unterlaufen ist – sofern man nach zwei Niederlagen in drei Spielen schon von einem solchen sprechen mag. Im öffentlichen Diskurs wird die Schuld daran überwiegend Mourinho zugeschoben. Der wiederum scheint die Kritik, die in diesen Tagen auf ihn einprasselt, durchaus persönlich zu nehmen. Zuletzt entlud sich sein gekränktes Ego, als er nach der 0:3-Heimniederlage gegen Tottenham Hotspur vorzeitig aus der Pressekonferenz stapfte und einen Journalisten im Raum anblaffte: „Respekt! Respekt! Respekt, Mann!“

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