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Fußball in England : Guardiolas Team kommt dem Titel näher

  • Aktualisiert am

Manchester City von Trainer Pep Guardiola gewinnt im Ligapokal. Bild: Reuters

Im englischen Ligapokal nimmt Manchester City die nächste Hürde und siegt im Elfmeterschießen. Weniger Mühe hat Paris in Frankreich. Eine große Überraschung indes gibt es im Halbfinale der Klub-WM.

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          Der englische Fußball-Meister Manchester City ist im Ligapokal nur noch zwei Schritte von der erfolgreichen Cupverteidigung entfernt. Das Team der deutschen Nationalspieler Leroy Sane und Ilkay Gündogan zitterte sich im Viertelfinale bei früheren Meister Leicester City allerdings erst nach einem 1:1 (1:0) in der regulären Spielzeit zu einem 3:1 im Elfmeterschießen. Die Mannschaft von Teammanager Pep Guardiola trifft im Halbfinale auf den Sieger des Londoner Derbys zwischen dem FC Arsenal und Tottenham Hotspur.

          Als einziger unterklassiger Verein steht auch schon Drittligaklub Burton Albion in der Vorschlussrunde. Die Außenseiter gewannen bei Zweitligaverein FC Middlesbrough 1:0 (0:0) und müssen im Kampf um den Einzug ins Endspiel entweder gegen den FC Chelsea oder den AFC Bournemouth antreten. Für den Sieg der Citizens, bei denen Gündogan in der Schlussphase ins Spiel kam und Sane gar nicht zum Kader gehörte, sorgte im Elfmeterschießen gegen nervenschwache Platzherren der Ukrainer Alexander Sintschenko. Zum Auftakt des „Shootouts“ hatte auch Gündogan getroffen. Vor dem Elfmeterschießen hatte der frühere Wolfsburger Kevin de Bruyne (14.) Manchester in Führung gebracht, ehe Marc Albrighton (73.) die Gastgeber noch ins Elfmeterschießen retten konnte.

          Trainer Thomas Tuchel und der französische Fußballmeister Paris St. Germain lösten derweil ihre Pflichtaufgabe im Ligapokal nur mit einiger Mühe. Auch dank Nationalspieler Julian Draxler setzte sich das Starensemble im Achtelfinale beim Zweitligaverein US Orleans mit 2:1 (1:0) durch und machte damit einen kleinen Schritt zum sechsten Pokalgewinn in Serie. Die Viertelfinals steigen am 8. und 9. Januar. Edinson Cavani (41.) schoss den Rekordsieger in Führung, Joseph Lopy (70.) gelang aber der Ausgleich für den Außenseiter. Draxler bereitete in der Schlussphase den erlösenden Siegtreffer von Moussa Diaby (81.) vor. Nationalspieler Thilo Kehrer saß 90 Minuten auf der Bank. Die Coupe de la Ligue gilt nach der Meisterschaft (Ligue 1) und dem Pokalwettbewerb (Coupe de France) als drittwichtigster Vereinstitel in Frankreich.

          Gastgeber Al Ain FC gewann unterdessen im Halbfinale der Klub-WM gegen den argentinischen Rekordmeister River Plate. Der Meister der Vereinigten Arabischen Emirate steht damit als erster Finalteilnehmer des Wettbewerbs fest. Al Ain setzte sich im Elfmeterschießen mit einem 5:4 durch, nach 120 Minuten hatte es im Hazza-Bin-Zayed-Stadion 2:2 (2:2, 1:2) gestanden. Im Elfmeterschießen vergab Enzo Perez den fünften und letzten Strafstoß der Argentinier. Al-Ain-Torwart Khalid Eisa konnte den Schuss abwehren und wurde auf dem Platz als Held gefeiert.

          Al Ain könnte im Finale am 22. Dezember in Abu Dhabi auf Real Madrid treffen. Die Spanier müssen am Mittwoch (17.30 Uhr) im zweiten Halbfinale gegen den japanischen Klub Kashima Antlers antreten. Der spanische Champions-League-Sieger will als erster Verein zum dritten Mal in Serie die Klub-WM gewinnen. Das erste Halbfinale begann mit einem Tor-Feuerwerk. In der dritten Minute schoss der schwedische Nationalspieler Marcus Berg, einst beim Hamburger SV, sein Team in Führung. Schon in der 11. Minute gelang Santos Borré von River Plate der Ausgleich. Fünf Minuten später zeigte der Kolumbianer noch mal sein Können und drehte die Partie zum Halbzeitstand von 2:1 für River. In der 51. Minute gelang dem Brasilianer Caio der 2:2-Ausgleich. River Plate zeigte sich in weiten Teilen des Spieles dominant, konnte aber kein Tor erzielen.

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