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Manchester City : Trotziger Guardiola verspricht große Aufholjagd

  • Aktualisiert am

Für Pep Guardiola und Manchester City läuft es nicht wie gewohnt. Bild: EPA

Nach acht Spieltagen hat Manchester City schon acht Punkte Rückstand auf Liverpool. Vor allem die Probleme in der Abwehr machen Pep Guardiola zu schaffen. Der Trainer redet sich die Situation schön.

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          Manchester City steht in der englischen Premier League unerwartet früh mit dem Rücken zur Wand. Durch die 0:2-Heimpleite gegen die Wolverhampton Wanderers scheint eine erfolgreiche Titelverteidigung bei schon acht Punkten Rückstand auf den souveränen Spitzenreiter und Champions-League-Sieger FC Liverpool bereits in weite Ferne gerückt. „Wir haben unsere Stärken nicht aufs Feld gebracht“, resümierte Nationalspieler Ilkay Gündogan hinterher und stellte vor seiner Abreise zur deutschen Nationalmannschaft mit Blick auf die Tabelle traurig fest: „Das tut weh.“

          Umso trotziger wirkte nach der schon zweiten Saisonniederlage der demonstrative Optimismus seines Teammanagers Pep Guardiola. Der spanische Starcoach hofft trotz des schwächsten Saisonstarts der Citizens seit sechs Jahren jedenfalls, dass sich Geschichte wiederholt und seinem Team abermals eine Aufholjagd wie in der vergangenen Saison gelingt, als Liverpool und sein deutscher Teammanager Jürgen Klopp zwischenzeitlich auf immerhin auch schon sieben Punkte enteilt waren.

          „Es ist erst Oktober, und es sind noch eine Menge Spiele zu spielen“, bemühte sich Guardiola um Gelassenheit: „Wir haben es voriges Jahr geschafft, und wir werden es auch dieses Mal wieder schaffen.“ Allerdings erinnerte die Prognose von Bayern Münchens früherem Meister-Trainer ein wenig an das berühmte Pfeifen im Wald. Denn einerseits tritt Liverpool nach dem Champions-League-Coup mit sagenhafter Souveränität in der Liga auf, gewinnt auch Spiele, die normalerweise nicht gewonnen werden.

          Und andererseits kämpft der Titelverteidiger derzeit mit unerwarteten Problemen in der Defensive. Durch die Ausfälle der Innenverteidiger Aymeric Laporte und John Stones ist Guardiolas Abwehr eine gehörige Portion Stabilität abhandengekommen. Ihre Ausfälle schmerzen Manchester momentan deutlich mehr als die monatelange Zwangspause von Gündogans ebenfalls verletztem Nationalmannschafts-Kollegen Leroy Sane (Kreuzbandanriss).

          Guardiola mochte die Verantwortung für den schweren Rückschlag gegen die Wolves jedoch nicht auf die bei den Treffern von Doppelpacker Adama Traore überfordert wirkende Abwehr schieben. „Entscheidend waren die Ballverluste vorher im Mittelfeld, weil wir nicht organisiert waren. Kein Innenverteidiger kann Bälle verteidigen, wie sie dadurch entstanden sind.“

          Grundsätzlich wollte Guardiola auch nichts von Qualitätsmängeln in seinem Team wissen: „Wir haben natürlich nicht unser übliches Niveau erreicht. Es gibt solche Tage, an denen so etwas passiert. Für uns war das solch ein Tag.“ Endgültig zum Tag der Tage dürfte für Manchester dadurch aber der 10. November werden: Beim Gastspiel an der Liverpooler Anfield Road hilft Gündogan und Co. im Titelkampf nach Lage der Dinge nur ein Sieg wirklich weiter. Für Guardiola (noch) kein Problem: „Wir dürfen einfach nicht an die acht Punkte Rückstand denken.“

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