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Premier League : City gewinnt – Gündogan positiv auf Coronavirus getestet

  • Aktualisiert am

Später Matchwinner: Manchesters Brasilianer Gabriel Jesus Bild: AFP

Josep Guardiola und Manchester City sind erfolgreich in die neue Premier-League-Saison gestartet. Der Verein vermisste beim 3:1 gegen Wolverhampton allerdings einen deutschen Nationalspieler. Ilkay Gündogan hat sich wohl mit dem Coronavirus infiziert.

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          Ohne den positiv auf Corona getesteten Nationalspieler Ilkay Gündogan hat Manchester City das Spiel bei den Wolverhampton Wanderers 3:1 (2:0) gewonnen. Kevin De Bruyne (20./Foulelfmeter), Phil Foden (32.) und Gabriel Jesus (90.+5) trafen am Montagabend für das Premier-League-Team von Trainer Josep Guardiola. Das Tor für Wolverhampton schoss Raul Jimenez (78.), der damit für eine spannende Schlussphase gesorgt hatte. Zuvor hatte der englische Klub Gündogans Testergebnis bekannt gegeben. Der 29 Jahre alte Deutsche befolgt nach Angaben des Vereins nun die Corona-Richtlinien der Premier League und der britischen Regierung und befindet sich in einer zehntägigen Selbstisolation. Er ist der erste deutsche Nationalspieler, der sich infiziert hat. „Jeder im Klub wünscht Ilkay eine schnelle Genesung“, hieß es in der Mitteilung. Weitere Angaben machte der Verein nicht. Auch Gündogan selbst wollte sich auf sid-Anfrage nicht äußern.

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          Neben dem Spiel am Montag wird Gündogan auf jeden Fall die Heimpartien am Donnerstag (20.45 Uhr) in der dritten Runde des Ligapokals gegen den AFC Bournemouth und am Sonntag (17.30 Uhr) in der Premier League gegen Leicester City verpassen. Bereits Anfang September hatte die Mannschaft zwei Coronafälle zu vermelden gehabt: Riyad Mahrez und Aymeric Laporte. Generell verzeichnet Großbritannien besorgniserregende Zahlen bei den Corona-Infektionen. Wie die Regierung auf ihrer Webseite mitteilte, verzeichnete sie alleine am Sonntag 3899 neue Fälle.

          Gündogan hatte noch vor wenigen Tagen optimistisch auf die neue Saison und den Titelkampf gegen Meister FC Liverpool geblickt, 18 Punkte Abstand zu den „Reds“ (99 Zähler in 2019/2020) sollen es diesmal nicht werden. „Es ist schwer, jedes Jahr 100 oder 98 Punkte aufzulegen, aber wenn wir um alle Titel mitspielen wollen, müssen wir näher an diesen Standard herankommen“, sagte er dem „Guardian“. Zuletzt hatte Gündogan mit der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am 3. und 6. September in der Nations League gegen Spanien und in der Schweiz auf dem Platz gestanden. Beim 1:1 gegen die Eidgenossen hatte er gar getroffen und seine Mannschaft im Nachgang für die mäßige Leistung harsch kritisiert.

          Mit seinem Corona-Befund reiht sich Gündogan in die Riege von prominenten Spielern ein, die sich in den vergangenen Wochen angesteckt hatten. Allein der von Thomas Tuchel trainierte Champions-League-Finalist Paris St-Germain beklagte zahlreiche Fälle: Superstar Neymar und seine Teamkollegen Mauro Icardi, Angel Di Maria, Leandro Paredes, Marquinhos und Torhüter Keylor Navas hatten sich bei einem Urlaub auf Ibiza infiziert, Kylian Mbappe wurde bei der französischen Nationalmannschaft positiv getestet. Wo Gündogan mit dem Virus in Kontakt gekommen ist, blieb vorerst unklar.

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