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Ärger bei Manchester United : Der Machtkampf von Pogba und Mourinho eskaliert

  • -Aktualisiert am

Kurzarbeiter in Manchester: Paul Pogba. Bild: Reuters

Sportlich läuft es für Manchester United in der Premier League alles andere als gut. Dazu kommt der Streit von Paul Pogba mit seinem Trainer. Die Anschuldigungen von José Mourinho sind heftig.

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          Bei Manchester United, so scheint es, geht es in der laufenden Premier-League-Saison schon gar nicht mehr um den sportlichen Erfolg – oder besser: Misserfolg. Das 2:2 am Mittwochabend gegen den formstarken FC Arsenal war zwar durchaus respektabel aus Sicht des Klubs um Trainer José Mourinho; insgesamt liegt United damit nach 15 Spielen allerdings nur auf Platz acht der Tabelle, ganze 18 Punkte hinter dem Stadtrivalen Manchester City auf Platz eins. Auch die Top Four, die in England zur Teilnahme an der Champions League berechtigen, befinden sich nicht mehr in direkter Schlagdistanz.

          Einem brasilianischen Fernsehsender sagte Mourinho, es wäre ein „Wunder“, würde United es schaffen, am Ende der Saison unter den besten vier Teams zu stehen – eine Aussage, die er später relativierte. Weil es trotz allem bedrückend ruhig ist bei den Fans der „Red Devils“, vermutet die BBC nun sogar, dass sie sich womöglich schon damit abgefunden haben könnten, auf der „B-Liste“ des englischen Spitzenfußballs zu stehen. Und der „Guardian“ fragte nicht weniger verblüfft: „Manchester United zerbröselt – warum sind die Fans nicht wütend?“

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