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Podolski bei Arsenal : „Ich bin kein Hanswurst“

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„Mir gefällt London, mir gefällt der Klub. Aber mir gefällt die Situation nicht“: Lukas Podolski hat selten etwas zu lachen Bild: Picture-Alliance

Lukas Podolski redet sich ob seiner Situation bei Arsenal in Rage. In einem Interview forciert er mit markigen Worten einen Wechsel. Auch die Kritik an seinen Leistungen im DFB-Team kontert Podolski.

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          Nationalspieler Lukas Podolski redet angesichts seiner Rolle als Dauerreservist beim FC Arsenal weiter über einen möglichen Abschied von den Gunners. „Mir gefällt London, mir gefällt der Klub. Aber mir gefällt die Situation nicht. Ich bin kein Hanswurst, der seinen Vertrag auf der Tribüne aussitzt“, sagte der 29-Jährige dem Fußball-Magazin „Kicker“ (Online-Ausgabe).

          Auch die Kritik an seinem Auftritt in der Fußball-Nationalmannschaft beim 4:0 gegen Gibraltar in der Vorwoche in Nürnberg empfand Podolski als überzogen. „Bei mir kommt immer eine Dramatik in die Bewertung. Einige haben Spaß daran, mir jetzt in die Knochen zu grätschen“, sagte der 121-fache Nationalspieler, der gegen den großen Außenseiter erstmals in diesem Jahr im DFB-Trikot über die komplette Spielzeit zum Einsatz gekommen war und zwei Torvorlagen beigesteuert hatte.

          Podolski hatte während des letzten Doppelspieltags der DFB-Auswahl im WM-Jahr mehrfach betont, seine Lage in London überdenken zu müssen. Bundestrainer Joachim Löw hatte ihm dies ebenfalls nahegelegt. „Letztendlich müssen wir überlegen, und er sich auch, was das nächste Jahr für ihn bringt“, hatte Löw erklärt. Podolski hat bei Arsenal noch einen Vertrag bis 2016. Beim 1:2 der Gunners gegen Manchester United war der Kölner am Samstag wieder nicht zum Einsatz gekommen.

          Goldene Zeiten: Podolski und Kumpel Bastian Schweinsteiger nach dem WM-Finale
          Goldene Zeiten: Podolski und Kumpel Bastian Schweinsteiger nach dem WM-Finale : Bild: AFP

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