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Luis Suárez und Asamoah Gyan : Die neue Hand Gottes?

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Die Szene des Viertelfinals: Luis Suarez nimmt die Hand zur Hilfe - und Uruguay steht im Halbfinale Bild: dpa

Es war die Szene des Spiels: In der 120. Minute wehrt Suárez auf der Torlinie einen Ball mit der Hand ab. Er sieht Rot - doch Ghanas Gyan verschießt den Elfmeter. Am Ende siegt Uruguay - und es beginnt eine Debatte um Recht und Moral im Fußball.

          Diese Szene wird nicht nur in den Rückblicken auf diese Fußball-Weltmeisterschaft auftauchen. Was in der 120. Minute im WM-Viertelfinale zwischen Ghana und Uruguay passierte ist etwas, das auch in Jahrzehnten noch aus dem Archiv geholt wird. Beim Stand von 1:1 wehrt der südamerikanische Stürmer Luis Suárez einen Ball mit der Hand auf der Torlinie ab. Der Schiedsrichter pfeift und gibt Elfmeter für Ghana.

          Doch Schütze Asamoah Gyan versagen die Nerven - der Ball liegt an die Latte. Im folgenden Elfmeterschießen trifft Gyan dann zwar, aber Ghana scheitert dennoch an Uruguay. Was folgt, ist eine Debatte um Moral und Recht im Fußball. Ist Suárez ein Betrüger? War Uruguay mit dem Elfmeter und der Roten Karte für den Angreifer (für die er ein Spiel gesperrt wurde) genug bestraft? Ist es nicht ein Fehler im (Regel-) System, dass der Bestohlene in einem solchen Fall sein Gut, das Tor, nicht zurückbekommt?

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