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15. Sieg in Serie : Liverpool unaufhaltsam in Richtung Meistertitel

Alex Oxlade-Chamberlain freut sich mit Roberto Firmino (hinten) über das 2:0 vom FC Liverpool. Bild: Reuters

24 Spiele, 23 Siege, 70 Punkte. Die Bilanz des FC Liverpools in der Premier League ist beeindruckend. Auch das Nachholspiel bei West Ham United gewinnt das Team von Jürgen Klopp. Manchester City zittert sich dafür ins Ligapokalfinale.

  • Aktualisiert am
          2 Min.

          Der FC Liverpool strebt schier unaufhaltsam dem Titel in der englischen Fußball-Meisterschaft entgegen. Auch der Tabellen-17. West Ham United konnte die Siegesserie des Teams von Trainer Jürgen Klopp nicht stoppen: Beim 2:0 (1:0)-Sieg holten die „Reds“ ihren 15. Sieg in Serie. Sie haben nun 70 Punkte aus nur 24 Spielen eingefahren, 23 Siege und nur ein Unentschieden. Damit ist der FC Liverpool saisonübergreifend in 41 Liga-Spielen unbesiegt. „Unser oberstes Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich in einer Saison zu holen. Wir haben jetzt 70 Punkte, das ist eine großartige Zahl, aber das ist uninteressant. Wir müssen weitermachen und wir werden weitermachen“, sagte Klopp.

          Mohamed Salah (35. Minute/Elfmeter) und Alex Oxlade-Chamberlaine nach einem Konter (52.) auf Vorlage von Salah sorgten am Mittwoch vor 59.959 Zuschauern im Londoner Olympia-Stadion für den nächsten Sieg des Champions-League-Siegers. Damit baute das Klopp-Team auch ohne den verletzten Torjäger Sadio Mané seinen Vorsprung auf den Tabellenzweiten Manchester City nun auf 19 Punkte aus.

          Liverpool, das zuletzt im FA Cup gegen den Drittligisten Shrewsbury Town nicht über ein 2:2 hinausgekommen war und im Wiederholungsspiel laut Klopp wie schon im Ligapokal mit seiner U-23-Auswahl antreten wird, hatte das Duell gegen West Ham vom 18. Spieltag wegen der Klub-WM verpasst. Am Samstag (16.00 Uhr) geht es für Liverpool und Klopp mit einem Heimspiel gegen den FC Southampton mit Teammanager Ralph Hasenhüttl (ehemals RB Leipzig) weiter.

          Das Team von Manchester City zitterte sich derweil im englischen Ligapokal zum dritten Mal in Serie in das Finale und hat nun die Möglichkeit, den Cup abermals zu gewinnen. 0:1 (0:1) verlor die Mannschaft von Trainer Josep Guardiola sein Heimspiel gegen den Stadtrivalen Manchester United zwar, hatte sich im Hinspiel vor mehr als drei Wochen allerdings mit 3:1 behauptet. In den vergangenen sechs Jahren hatte das Team den Cup bereits viermal geholt. Im Finale am 1. März trifft Manchester City auf Aston Villa, das den ehemaligen Meister Leicester City am Dienstag 2:1 besiegt hatte. Das Hinspiel war 1:1 ausgegangen.

          Manchester City war auch im Rückspiel, dem 181. Stadt-Derby, lange Zeit das überlegene Team, doch den Treffer erzielte der Serbe Nemanja Matic nach 35 Minuten für United. Nach der glücklichen Führung hatten die Gäste noch vor der Pause eine Schrecksekunde zu überstehen, Rahim Sterlings Treffer zum vermeintlichen Ausgleich fand aber keine Anerkennung. In der zweiten Hälfte musste Torschütze Matic nach gelb-roter Karte vom Platz, in Unterzahl gelang United der für das Erreichen des Finals nötige zweite Treffer nicht mehr.

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