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Europas Fußballer des Jahres : Messi ist nicht Europas bester Fußballer

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Schon 2014 und 2016 verpasste Lionel Messi den Sprung unter die besten drei Fußballer Europas. Bild: AFP

Bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres muss Cristiano Ronaldo die Konkurrenz seines „ewigen Rivalen“ nicht mehr fürchten. Auch die Bundesliga bekommt die Quittung für schwache Leistungen.

          Der kroatische WM-Zweite Luka Modric (Real Madrid) und Ägyptens Starstürmer Mohamed Salah (FC Liverpool) fordern „Titelverteidiger“ Cristiano Ronaldo (Portugal/Juventus Turin) bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres heraus. Einer dieser drei Ausnahmespieler wird am 30. August in Monaco ausgezeichnet, teilte die Europäische Fußball-Union (Uefa) am Montag mit der Bekanntgabe der Shortlist mit. Modric war zum besten Spieler der WM in Russland gekürt worden.

          Bei den Frauen dürfen sich die Dänin Pernille Harder vom deutschen Double-Sieger VfL Wolfsburg, Ada Hegerberg (Norwegen) und Amandine Henry (Frankreich), ihre Teamkollegin bei Olympique Lyon, Hoffnungen auf die Auszeichnung machen.

          In den am Montag veröffentlichten Top Ten befindet sich kein deutscher Fußballer und kein Bundesliga-Profi. Auch bei der Wahl zum besten Torhüter, bestem Verteidiger und bestem Stürmer ist kein DFB-Akteur nominiert. Ein kleiner Trost bleibt aus deutscher Sicht aber dennoch: Toni Kroos ist einer der drei Kandidaten für den besten Mittelfeldspieler der vergangenen Saison. Neben dem Nationalspieler nominierte die Uefa Kroos' Vereinskollegen Modric und Kevin de Bruyne von Manchester City.

          Abgestimmt hatten für die Männer 80 Trainer von Mannschaften, die in der vergangenen Spielzeit in der Gruppenphase der Champions und Europa League teilgenommen haben. Die Coaches durften allerdings nicht für eigene Spieler stimmen. Zudem durften 55 ausgewählte Journalisten aus den diversen Mitgliedsländern der Uefa ihre Stimme abgeben. Bei den Frauen stimmten die Trainer der zwölf besten europäischen Teams sowie der acht Champions-League-Viertelfinalisten sowie 20 Journalisten ab.

          Ronaldo hatte die Wahl zuletzt zweimal für sich entschieden und ist mit vier Auszeichnung der Rekordmann. Sein ewiger Rivale Lionel Messi, der dreimal prämiert worden war, landete in der Vorauswahl nur auf dem fünften Rang. Anders als Ronaldo, der, seit die Auszeichnung 2011 zum ersten Mal verliehen wurde, immer einen Platz unter den ersten Dreien erreichte, verpasste Messi schon 2014 und 2016 den Sprung in die engere Auswahl.

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