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Ärger beim FC Barcelona : Messi beschwert sich über „kindische Fehler“

  • Aktualisiert am

Lionel Messi ärgert sich über die Niederlage des FC Barcelona. Bild: Reuters

Der umstrittene spanische Supercup in Saudi-Arabien sorgt nicht nur ob der Umstände, sondern auch auf dem Rasen für Diskussionen. Barcelona verliert nach Führung noch. Das schmeckt Lionel Messi gar nicht.

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          Nach dem Halfinal-Aus des FC Barcelona im spanischen Supercup hat Weltfußballer Lionel Messi seine Mannschaft kritisiert. „Wir haben kindische Fehler gemacht“, sagte der Argentinier nach der 2:3-Niederlage gegen Atlético Madrid am Donnerstag im saudi-arabischen Dschidda. „Wir waren 80 Minuten lang bestimmend, und in den letzten zehn Minuten haben wir durch Fehler Konter zugelassen.“

          Hinzu kommt, dass Barcelona zwei Treffer nach Ansicht durch den Videoschiedsrichter aberkannt wurden: einmal wegen eines Handspiels und einmal auf Grund von Abseits. Er wisse nicht, ob die Annullierungen okay gewesen seien oder nicht, sagte Messi und konzentrierte seine Kritik auf die eigene Mannschaft. Man habe Fehler gemacht, die nicht passieren dürften. Der spanische Supercup-Sieger wird in diesem Jahr erstmals im Final-Four-Modus ausgespielt. Bisher wurde der Titelträger wie in anderen Ländern zwischen dem Meister der Primera División und dem spanischen Pokalsieger ermittelt.

          Nach einer torlosen ersten Halbzeit brachte Koke Atlético zu Anfang der zweiten Halbzeit (46.) in Führung. Dank Messi (51.) und Antoine Griezmann (62.) gingen die Katalanen zwischenzeitlich in Führung. Doch Atlético drehte das Spiel noch einmal durch die Treffer von Alvaro Morata (81.) und Angel Correa (86.). Im Finale am Sonntag trifft Atlético auf Stadtrivale Real Madrid.

          Das Turnier wird auch 2021 sowie 2022 im von Spanien 6500 Kilometer entfernten Saudi-Arabien ausgetragen und bringt dem spanischen Fußball-Verband RFEF insgesamt 120 Millionen Euro (40 Millionen Euro pro Veranstaltung bis 2022). Die Kritik ist groß, einige TV-Sender verweigern eine Übertragung. Vertraglich festgelegt wurde, dass Frauen zu den Spielen kostenlos Eintritt in die Stadien erhalten. Erst seit kurzem öffnet das Königreich das öffentliche Leben dem über viele Jahre unterdrückten weiblichen Geschlecht.

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