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Ligue 1 beharrt auf 20 Klubs : Und es gibt doch Corona-Absteiger in Frankreich

  • Aktualisiert am

Kein Happy End: Amiens muss in die zweite Liga. Bild: Reuters

Entgegen der Empfehlung der Politik haben sich die französischen Erstligaklubs für zwei Absteiger entschieden. Die Liga wird also doch mit nur 20 Teams starten.

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          Die französischen Fußball-Klubs SC Amiens und FC Toulouse müssen nach dem coronabedingten Saisonabbruch nun doch in die zweite Liga absteigen. Die Generalversammlung des französischen Ligaverbands LFP sprach sich mit einer Mehrheit von 74,49 Prozent der Stimmen dafür aus, die Ligue 1 in der kommenden Saison bei 20 Teams zu belassen. Das teilte die „Ligue de Football Professionel (LFP)“ am Dienstag mit.

          In Frankreich war die Saison Anfang Mai wegen der Corona-Pandemie abgebrochen und Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel zum Meister erklärt worden. Über den Abbruch und die damit verbundenen Konsequenzen hatte es rechtliche Auseinandersetzungen gegeben. Der Tabellenvorletzte Amiens hatte die Liga aufgefordert, die Entscheidung über die Abstiegsregelung zu überdenken und stattdessen in der kommenden Saison die Meisterschaft von 20 auf 22 Klubs zu erhöhen.

          Nur Toulouse abgeschlagen

          Der Verein verwies darauf, dass noch 30 Punkte zu vergeben gewesen wären. Amiens hatte dabei nur vier Punkte Rückstand ans „rettende Ufer“. Toulouse hingegen war bei 14 Punkten Rückstand zu Rang 18 bereits deutlich abgeschlagen.

          Zuletzt hatte der französische Staatsrat angewiesen, dass die Abstiegsfrage bis zum 30. Juni neu geklärt werden solle, woraufhin sich Amiens und Toulouse Hoffnungen auf den Klassenerhalt machten. Der Staatsrat berät die Regierung bei der Vorbereitung von Gesetzen und ist gleichzeitig oberstes Verwaltungsgericht.

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          Unser Autor: Cai Tore Philippsen

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