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Wahl zum Weltfußballer : Lewandowski und die üblichen Verdächtigen

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Zu den Top-Drei gehört er schon mal: Robert Lewandowski Bild: dpa

Bayern-Stürmer Lewandowski schafft es bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres in die Endrunde. Auch zwei deutsche Trainer und ein Torwart sind in ihren Kategorien nominiert.

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          Torjäger Robert Lewandowski vom Champions-League-Sieger FC Bayern München zählt zu den drei Finalisten bei der Wahl zum Weltfußballer 2020. Das teilte der Weltverband (Fifa) am Freitag mit. Neben dem polnischen Nationalspieler schafften es Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) und Lionel Messi (FC Barcelona) unter die Top Drei. „Wir alle im Verein hoffen, dass er Weltfußballer wird. Er hat es in dieser Saison absolut verdient“, sagte Bayern-Trainer Hansi Flick vor dem Spiel des deutschen Meisters und Pokalsiegers am Samstagabend (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) bei Union Berlin.

          Flick zählt bei der Wahl zum Trainer des Jahres ebenfalls zu den Finalisten - neben dem Chilenen Marcelo Bielsa von Leeds United und Jürgen Klopp vom englischen Meister FC Liverpool. Nationalkeeper Manuel Neuer darf sich neben dem Brasilianer Alisson vom FC Liverpool und dem Slowenen Jan Oblak von Atlético Madrid Hoffungen auf die Auszeichnung als Welttorhüter machen.

          Lewandowski, der Torschützenkönig der abgelaufenen Champions-League- und Bundesliga-Saison, war Anfang Oktober bereits zu Europas Fußballer des Jahres gewählt worden und gilt als Favorit in der Kategorie. „Er war nie so gut wie jetzt gerade. Es ist klarer als in den vergangenen Jahren“, sagte zuletzt Rekordnationalspieler Lothar Matthäus, der 1991 zum Weltfußballer gewählt wurde.

          Bei den Frauen verpasste die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsán von Olympique Lyon den Einzug in die Top drei. Dort stehen die ehemalige Wolfsburgerin Pernille Harder aus Schweden (FC Chelsea), die Engländerin Lucy Bronze von Manchester City und die Französin Wendie Renard (Olympique Lyon) unter den drei Besten.

          Bis zum 9. Dezember konnten die Fans auf der Fifa-Homepage abstimmen. Daneben floss die Wahl der Nationaltrainer, der Spielführer und eines Fachjournalisten der jeweiligen Länder in die Entscheidung ein. Die Vergabe findet am 17. Dezember in der Fifa-Zentrale in Zürich statt.

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