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Deutscher Nationaltorhüter : Ter Stegen für 500 Millionen Euro

  • Aktualisiert am

Neuer Vertrag: Torhüter Marc-André ter Stegen Bild: Picture-Alliance

Marc-André ter Stegen verlängert beim FC Barcelona. Der Spitzenklub der spanischen La Liga legt dabei jedoch eine horrende Ausstiegsklausel für den deutschen Torwart fest. Derweil soll es neue Pläne für eine Superliga geben.

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          Der FC Barcelona hat auf einen Schlag die Verträge von Fußball-Nationaltorwart Marc-André ter Stegen und drei weiteren wichtigen Profis verlängert. Der 28 Jahre alte Schlussmann einigte sich mit den Katalanen laut Mitteilung vom Dienstagabend auf eine Zusammenarbeit bis Mitte 2025. Der Kontrakt enthält demnach eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 500 Millionen Euro.

          Champions League

           Auch Abwehrchef Gerard Piqué, der beim 5:1 gegen Ferencvaros Budapest zum Start in die Champions-League-Saison am Abend mit Rot vom Platz geflogen war, kann Barça nur für eine halbe Milliarde Euro Ablöse verlassen. Allerdings ist die Summe bei ihm abhängig von einer gewissen Zahl an Einsätzen. Er verlängerte bis Sommer 2024.

          Frankie De Jong, der erst vor einem Jahr zu Barcelona gewechselt war, verlängerte seinen ursprünglich noch bis Sommer 2024 laufenden Vertrag bis Sommer 2026 und hat nun eine festgeschriebene Ablösesumme von 400 Millionen Euro. Auch Clément Lenglet einigte sich auf einen Kontrakt bis Mitte 2026. Der Franzose hat eine Ausstiegsklausel über 300 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen.

          Ter Stegen ist seit 2014 bei dem spanischen Spitzenklub. Er holte seither unter anderem die Champions League, die spanische Meisterschaft und den spanischen Pokal. Derzeit fehlt er wegen einer Knieverletzung.

          Neuer Vorstoß zur Superliga?

          In England derweil formieren sich britischen Medien zufolge Topklubs für einen neuen Vorstoß in Richtung milliardenschwerer europäischer Superliga. Meister FC Liverpool und Manchester United sollen dabei von mehr als einem Dutzend Vereinen aus „England, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien“ unterstützt werden. Die Grundidee der Planungen, die sich aber noch „in einem frühen Stadium“ befänden: Eine Europa-Liga mit 18 Vereinen, Hin- und Rückspielen sowie Playoffs am Saisonende.

          Finanziell soll das Projekt angeblich mit rund fünf Milliarden Euro von Investoren unterstützt werden, als möglicher Starttermin wird das Jahr 2022 genannt. Der „BBC“ sagte ein Sprecher der Europäischen Fußball-Union, Uefa-Präsident Aleksander Ceferin habe „es schon viele Male klar gesagt, dass die Uefa absolut gegen eine Superliga ist.“ Den Berichten zufolge soll der Weltverband Fifa den Plan unterstützen.

          „Die heutigen Medienberichte wird die Fifa nicht kommentieren und sich nicht an Spekulationen über Themen beteiligen, die hin und wieder auftauchen und für die auf nationaler, europäischer und globaler Ebene gute strukturelle und regulatorisiche Rahmenbedingungen vorhanden sind“, teilte der Weltverband auf Anfrage mit.

          Die Idee einer Superliga ist nicht neu und kam in den vergangenen Jahren auch immer dann auf, wenn es um Reformen der Champions League ging. Bislang sind jegliche Bestrebungen gescheitert. Der Uefa-Wettbewerb würde durch eine neue Liga, die den Berichten zufolge in den Planungen „European Premier League“ genannt wird, große Konkurrenz bekommen.

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