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Europa League : Kurze Wege für Leverkusen und Hoffenheim

  • Aktualisiert am

Namhafter Gegner von Bayer Leverkusen: OGC Nizza Bild: AFP

Den verbliebenen deutschen Teilnehmern bleiben Hammerlose in der Europa League erspart. Leverkusen muss nach Israel, Tschechien und Frankreich. Hoffenheim trifft auf Vertreter aus Serbien, Tschechien und Belgien.

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          Die Fußball-Bundesligaklubs Bayer Leverkusen und TSG 1899 Hoffenheim haben für die Vorrunde der Europa League lösbare Aufgaben bekommen. Die Bayer-Werkself trifft auf den tschechischen Meister Slavia Prag, Israels Pokalsieger Hapoel Beerscheva und OGC Nizza aus Frankreich, wie die Auslosung am Freitag in Nyon ergab.

          Losfee Ciro Ferrara erfüllte damit den Wunsch von Bayer-Trainer Peter Bosz auf machbare statt namhafte Gegner. „Am liebsten hätte ich natürlich Gegner, gegen die es einfacher ist, weiterzukommen“, sagte der Niederländer am Freitagmorgen: „Denn letztlich geht es nur darum. Unser Ziel ist es, nach dem Winter noch Teil der Europa League zu sein.“ Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes sagte nach der Auslosung: „Mit Slavia Prag und OGC Nizza haben wir zwei etablierte europäische Klubs erwischt. Sehr ernst zu nehmende Gegner - Slavia ist tschechischer Meister, Nizza ein Top-Team aus dem Land des Weltmeisters: Es ist klar, dass wir den Anspruch haben, uns durchzusetzen.“

          Hoffenheim misst sich mit dem belgischen Vertreter KAA Gent, dem serbischen Topklub Roter Stern Belgrad und Slovan Liberec aus Tschechien. Die Kraichgauer kehren nach einem Jahr Abstinenz auf die europäische Bühne zurück. „Mit Roter Stern Belgrad ist zum Beispiel ein Team dabei, das auf eine große Tradition zurückblicken kann. Wir wollen in dieser Gruppe weiterkommen. Wir hätten gerne einen ganz großen Gegner dabei gehabt, aber den müssen wir uns nun in der K.o.-Phase holen“, so TSG-Coach Sebastian Hoeneß.

          Deutsche Duelle in der Gruppenphase waren ausgeschlossen. Die Bundesliga ist nur mit zwei von drei möglichen Mannschaften vertreten. Der VfL Wolfsburg war am Donnerstagabend in der letzten Qualifikationsrunde durch ein unglückliches 1:2 bei AEK Athen ausgeschieden. Gespielt wird am 22. und 29. Oktober, am 5. und 26. November sowie am 3. und 10. Dezember. Aufgrund der Corona-Pandemie kann es aber auch zu Spielverlegungen kommen. Das Finale im polnischen Danzig (Gdansk) ist für den 26. Mai 2021 terminiert.

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