https://www.faz.net/-gtl-9k2rj

Klinsmann-Kommentar : Sag die Wahrheit!

Kennen sich lange und gut: Jürgen Klinsmann (links) und Joachim Löw, hier bei der WM 2006. Bild: dpa

Als TV-Experte könnte der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann für die jungen Nationalspieler zu einem wichtigen Fürsprecher werden. Aber ist gerade er als Kritiker für seinen Nachfolger Joachim Löw der Richtige?

          2 Min.

          Bei der deutschen Fußball-Nationalelf ist endlich wieder ein Erneuerer am Werk. Aber keine unnötige Aufregung: An der sportlichen Spitze bleibt auch 2019 alles beim Alten. Und zwar ganz genau so, wie man es sich dort seit dem längst verblichenen Sommermärchen gemütlich und unverändert eingerichtet hat. Aber jenseits von Joachim Löw besteht bei Länderspielen nun immerhin die Aussicht auf etwas frischen Wind – zumindest, wenn man den Fernseher einschaltet. Bei deutschen Länderspielen wird Jürgen Klinsmann von nun an wieder im Einsatz sein. Zwar nicht für den DFB, wohl aber für RTL. Auch das könnte spannend werden.

          Zwei Sätze genügen, um die Lage zu beschreiben

          Der Privatsender, der alle Spiele der Nationalelf in diesem Jahr übertragen wird, kündigt Klinsmann in seiner neuen Rolle schon als ersten Kritiker von Joachim Löw an. Und vor seinem ersten Einsatz am 20. März beim Länderspiel gegen Serbien gibt auch der frühere Bundestrainer seinem ehemaligen Assistenten mit auf den Weg, was nicht nur er von ihm und der Nationalmannschaft erwartet, wenn er nun von höherer Warte auf die Arbeit seines Nachfolgers schaut. „Der Zeitpunkt für meinen Einstieg ist nach der verkorksten WM in Russland und dem Abstieg in der Nations League überaus spannend. Denn wir alle erwarten jetzt natürlich, eine Wende und einen Umbruch miterleben zu können.“

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ja, wohin fährt er denn: Der neue Bahnhof in Naivasha wird eröffnet.

          Bahnprojekt Kenia : Geht ein Zug nach Nirgendwo

          Eine Zugverbindung der kenianischen Hafenstadt Mombasa bis in Ugandas Hauptstadt Kampala: Das war der Plan von Kenias Regierungschef Kenyatta. Doch das Projekt droht spektakulär zu scheitern. Profitieren könnte China.
          Bram Schot

          F.A.Z. Exklusiv : So spart Audi gegen die Krise

          Rund 15 Milliarden Euro sollen in den kommenden Jahren eingespart werden. Die Werke in Ingolstadt und Neckarsulm wird es wohl besonders hart treffen. Audi-Chef Schot sagt, er habe aber klare Vorstellungen, wie die Beschäftigung gesichert werden kann.