https://www.faz.net/-gtl-7gmw3

„Keine Winter-WM 2022“ : Premier League will Neuvergabe

  • Aktualisiert am

Vielleicht doch keine gute Idee? Qatar als Gastgeber einer Fußball-WM Bild: REUTERS

Richard Scudamore, Chef der englischen Premier League, fordert statt einer Austragung der Fußball-WM 2022 im Winter von Qatar eine Verlegung des Turniers an einen anderen Ort.

          1 Min.

          Die Kritik an der Vergabe der Fußball-WM 2022 nach Katar reißt nicht ab. Der Chef der Premier League fordert statt einer Austragung im Winter eine Verlegung des Turniers an einen anderen Ort. Sollte die Fifa es für unmöglich befinden, die WM im Sommer auszutragen, sagte Ligaboss Richard Scudamore an diesem Donnerstag, „dann müssen sie den Ort wechseln. Wir können nicht, aus einer Laune heraus, in den Winter umziehen.“

          Fifa-Präsident Joseph Blatter hatte zuletzt vehement für eine erstmalige Verlegung des Weltturniers in den Dezember plädiert. Das würde vor allem den Spielplan der englischen Ligen kräftig durcheinanderbringen, die ohne Winterpause durchspielen. Der englische Fußballverband FA hatte  Blatters Wunsch nach einer Winter-WM dagegen nicht kategorisch ausgeschlossen.

          WM 2022 in der Sommerhitze oder im Winter oder gar nicht in Qatar? Fifa-Chef Sepp Blatter (r.) und Qatars Fußballverbandspräsident Scheich Hamad Bin Khalifa
          WM 2022 in der Sommerhitze oder im Winter oder gar nicht in Qatar? Fifa-Chef Sepp Blatter (r.) und Qatars Fußballverbandspräsident Scheich Hamad Bin Khalifa : Bild: AP

          Weitere Themen

          Versöhnliches Ende für den BVB

          5:0 gegen Besiktas : Versöhnliches Ende für den BVB

          Mit einem klaren Sieg verabschiedet sich Borussia Dortmund aus der Champions League. Nach all dem Ärger der vergangenen Wochen kommt Besiktas Istanbul als willkommener Aufbaugegner.

          WTA setzt Turniere in China aus Video-Seite öffnen

          Peng Shuai : WTA setzt Turniere in China aus

          Die ehemalige Doppel-Weltranglistenerste hatte einem führenden chinesischen Funktionär sexuelle Nötigung vorgeworfen. Nachdem sie drei Wochen als verschwunden galt, taucht sie latu Videos staatlicher Medien wieder auf Veranstaltungen auf.

          Zu viel gewollt

          800-Meter-Läufer Marc Reuther : Zu viel gewollt

          Olympia war das große Ziel – und der Ehrgeiz bremste Marc Reuther aus. In Leipzig fehlte ihm, was er in Frankfurt wieder hat. Die Norm für die kommenden Großereignisse inklusive.

          Topmeldungen

          Altenheim in Bayern: Die Bewohner sollen sich sicher fühlen können. Ist eine Impfpflicht hierfür sinnvoll?

          Neues Infektionsschutzgesetz : „Dann bitte alle impfen“

          Die Spritzenpflicht in Pflege und Kliniken kommt. Die Branche begrüßt das größtenteils, fordert aber, dass auch andere Gruppen mit einbezogen werden: Denn nur so könne man den höchstmöglichen Schutz für alle erreichen.
                        Freundliche Begrüßung für die Kameras: Wladimir Putin und Joe Biden am Dienstag zu Beginn ihres digitalen Gesprächs

          Videogipfel : Putins Linien und Bidens Optionen

          Nach dem Videogipfel der beiden Präsidenten gibt es nur eine knappe amerikanische Erklärung. Sie klingt wie die Statements vor dem Gespräch. Zumindest soll weiter geredet werden.
          Klar, wer die Chefs sind: Scholz, Lindner und Habeck nach der Vertragsunterzeichnung

          Ampelkoalition : Aufbruch ins Bekannte

          Wer die Chefs der Ampel sind, ist bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags offensichtlich. Inhaltlich halten sich Scholz, Habeck und Lindner aber ziemlich zurück. Der künftige Kanzler betont gar die Kontinuität zur Groko.