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Nach Pyrotechnik-Eklat : Kein Fan-Ausschluss für Eintracht Frankfurt

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Nur wenige Störenfriede? Die große Masse der Eintracht-Fans feuert ihre Mannschaft friedlich an. Bild: dpa

Anhänger des Bundesligaklubs können die Reise nach Lissabon antreten: Vor dem Spiel der Eintracht in der Europa League wird der drohende Zuschauerausschluss noch abgewendet. Eine hohe Strafe gibt es dennoch.

          Aufatmen bei Eintracht Frankfurt: Der DFB-Pokalsieger ist trotz wiederholter Vergehen seiner Anhänger ein weiteres Mal mit einem blauen Auge davongekommen und kann im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League bei Benfica Lissabon auf die Unterstützung seiner Fans bauen. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) verurteilte den hessischen Bundesligaklub wegen der Pyrotechnik-Vorfälle im Achtelfinale bei Inter Mailand am Donnerstag zwar zu einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro, sah aber von einem drohenden Fan-Ausschluss ab.

          „Wir können uns glücklich schätzen, dass man uns noch diese letzte Chance gelassen hat. Ich habe die große Hoffnung, dass nun jeder begriffen hat, wie mit dieser Verantwortung umzugehen sein wird“, kommentierte Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann die Entscheidung der Kontroll- und Disziplinarkommission. Die Hessen erhalten somit für die Partie beim portugiesischen Rekordmeister am 11. April 3200 Eintrittskarten.

          Die Uefa verlängerte zudem die am 10. Januar nach den Ausschreitungen im letzten Gruppenspiel Mitte Dezember bei Lazio Rom für zwei Jahre auf Bewährung ausgesprochene Ausschlussstrafe für das nächste Auswärtsspiel um weitere zwölf Monate. Schon damals wurde die Eintracht mit 80.000 Euro ordentlich zur Kasse gebeten. Von einem Widerruf der Bewährung sah die Uefa letztmals ab.

          Während und nach dem 1:0-Sieg der Eintracht im Achtelfinal-Rückspiel bei Inter Mailand hatten einige wenige Fans Pyrotechnik gezündet. Dabei war jeweils eine Leuchtrakete im Mailänder Fanblock und auf dem Spielfeld gelandet. Die Frankfurter Ultra-Szene hatte später dafür die Verantwortung übernommen. Dies war ein wichtiges Argument der Eintracht bei der Verhandlung in Nyon. Zudem wiesen die Frankfurter darauf hin, dass die Vorfälle von Rom und Mailand vom Ausmaß her nicht vergleichbar seien.

          Für die Zukunft hoffen die Hessen auf die Vernunft ihrer Anhänger, die eine Bereicherung für die Europa League sind. „Wir werden nach Abschluss dieses Wettbewerbs - wann immer er für uns beendet sein sollte - intern gemeinsam mit der Fanszene diskutieren, wie es mit Blick auf zukünftige europäische Wettbewerbe weitergeht, um nicht wieder vor einem Zuschauerausschluss zu stehen“, kündigte Hellmann an.

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