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Kehrer, Havertz und Schulz : Drei Neue für die Nationalelf

  • Aktualisiert am

Thilo Kehrer wechselte im August von Schalke 04 zu Paris Saint-Germain. Bild: AFP

Nach dem WM-Debakel nominiert Bundestrainer Joachim Löw in Nico Schulz, Kai Havertz und Thilo Kehrer drei Neulinge. Sie alle kennen den DFB bereits aus den Nachwuchsmannschaften. FAZ.NET stellt die drei Spieler vor.

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          Nach den Rücktritten von Mesut Özil und Mario Gomez und der zumindest temporären Ausbootung von Sami Khedira hat Bundestrainer Joachim Löw drei neue Spieler in den Kader für die beiden anstehenden Länderspiele am 6. September gegen Frankreich (in München) und am 9. September gegen Peru (in Sinsheim) nominiert. FAZ.NET stellt die Fußball-Profis vor:

          Thilo Kehrer

          Wie schon Manuel Neuer, Joel Matip oder Leroy Sané schaffte auch Thilo Kehrer beim FC Schalke 04 den Sprung aus der eigenen Nachwuchsabteilung in den Profikader. Der U21-Europameister ist in der Defensive flexibel einsetzbar. Er wird zwar häufig in der Innenverteidigung eingesetzt, kann aber auch im defensiven Mittelfeld oder als Außenverteidiger spielen. Erst Mitte August war der 21-Jährige zu dem von Thomas Tuchel trainierten französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain gewechselt. Mit 37 Millionen Euro Ablöse ist sein Wechsel das zweitteuerste Transfergeschäft in der Geschichte von Schalke 04.

          Kai Havertz

          Vor knapp zwei Jahren kam Kai Havertz im Alter von 17 Jahren und 126 Tagen zu seinem Bundesliga-Debüt. Seither hat der mittlerweile 19-Jährige mehr als 50 Einsätze (55 Spiele/7 Tore) für Bayer Leverkusen absolviert – so viele, wie kein anderer in diesem Alter in der Liga-Geschichte. Sein Vereinstrainer Heiko Herrlich lobt ihn als „das größte Talent, das ich seit Toni Kroos gesehen habe.“ Bereits lange vor der Nominierung durch Bundestrainer Löw stand fest: Am 9. September, vor dem DFB-Länderspiel gegen Peru in Sinsheim, soll Havertz die Fritz-Walter-Medaille als bester deutscher Nachwuchsspieler erhalten.

          Kai Havertz (links) gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball.
          Kai Havertz (links) gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball. : Bild: Picture-Alliance

          Nico Schulz

          Das DFB-Trikot kennt Nico Schulz bestens. In den U-Teams spielte er von der U15 bis zur U21 quasi immer, nur den Sprung in die A-Nationalmannschaft schaffte er bislang nicht. Mit 25 Jahren folgt für den dynamischen und offensivstarken Linksverteidiger nun Höhepunkt auf Höhepunkt: Mit 1899 Hoffenheim spielt Schulz ab  September in der Champions League, große Gegner wie Real Madrid oder Juventus Turin winken. Dazu die Chance im Nationalteam, wo der gebürtige Berliner ausgerechnet im Heimstadion Premiere feiern könnte. Falls Schulz beim Nations-League-Auftakt gegen Frankreich in München nicht spielt, ist für ihn das Debüt gegen Peru in Sinsheim möglich. In Nagelsmanns TSG-Elf ist der Außenspieler längst gesetzt.

          Bei der TSG Hoffenheim ist er längst etabliert, nun will er auch im Nationalteam Fuß fassen: Nico Schulz.
          Bei der TSG Hoffenheim ist er längst etabliert, nun will er auch im Nationalteam Fuß fassen: Nico Schulz. : Bild: EPA

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