https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/katar-spendet-eine-million-euro-fuer-fussballplaetze-im-ahrtal-18037320.html

Nach Flutkatastrophe : Qatar spendet eine Million für Kinderfußballplätze im Ahrtal

  • Aktualisiert am

Dieses Jahr in Qatar daheim: die von der FIFA um Präsident Gianni Infantino (rechts, neben dem qatarischen Premierminister) ausgerichtete Fußball-WM Bild: AP

Acht Fußballplätze finanziert vom Gastgeber der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft: Im Ahrtal wird die Fluthilfe auch vom Wüstenemirat Qatar angetrieben. Für den Verbandspräsidenten ein „großer Schritt“.

          1 Min.

          Der umstrittene WM-Gastgeber Qatar engagiert sich in der Fluthilfe für das stark betroffene Ahrtal und übergab am Montag beim ersten Spatenstich in Hönningen einen Scheck von einer Million Euro für den Neubau von acht Kinderfußballplätzen im Landkreis Ahrweiler. Das Emirat ist Ende des Jahres erstmals Ausrichter einer WM-Endrunde (21. November bis 18. Dezember).

          „Mit einem solchen Spendenbetrag kommen wir einen großen Schritt voran. Unsere Fußballvereine sind auf Hilfe angewiesen, um auch in Zukunft ihre wichtigen Aufgaben, speziell auch im Jugendbereich, erfüllen zu können“, sagte der Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch.

          Die Fußballvereine im Ahrtal und den daran angrenzenden Gebieten wurden von der Flutkatastrophe vom 14. Juli 2021 hart getroffen. Ganze Plätze wurden vom Wasser weggespült, Vereinsheime vollständig zerstört.

          Deshalb hat die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland „Fußball hilft“ das Sonderprojekt „Kinderfußballfelder“ entwickelt. Sie befindet sich in Gesprächen mit acht möglichen Standorten für solche Kleinspielfelder.

          Der Botschafter des Staates Qatar, Scheich Abdullah Bin Mohammed bin Saud Al-Thani (Dritter von rechts), bei der Scheckübergabe in Hönningen.
          Der Botschafter des Staates Qatar, Scheich Abdullah Bin Mohammed bin Saud Al-Thani (Dritter von rechts), bei der Scheckübergabe in Hönningen. : Bild: obs

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Rachenabstrich in einem Testzentrum des Roten Kreuzes in Frankfurt am Main

          Corona-Herbst : Die FDP hat Zeit, das Land nicht

          Viel spricht dafür, dass die Bundesregierung das Land ein weiteres Mal weitgehend unvorbereitet in den Corona-Herbst schickt. Jeder kann sehen, wer dafür die Verantwortung trägt.
          Betrügerisch und böse: Leonardo DiCaprios Filmfigur in „The Wolf of Wall Street“ basiert auf dem echten Börsenmakler Jordan Belfort.

          Geschlechtergerechtigkeit : Männer kosten ein Vermögen

          Wie Männer sich verhalten, ist für die Gesellschaft irre teuer. Ein Männerberater beziffert die volkswirtschaftlichen Kosten typisch männlicher Verhaltensweisen auf über 63 Milliarden Euro im Jahr. Trotzdem sind Männer auch für etwas gut.

          Wertewandel in unsicherer Zeit : Was ist euch jetzt wichtig?

          Die großen Krisen hinterlassen Spuren und verändern Einstellungen. Wir haben Menschen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen gefragt, worauf es ihnen heute ankommt – bei sich selbst und anderen.
          Der Schauspieler William Cohn

          William Cohn gestorben : Der Mann mit der unvergesslichen Stimme

          Er war die Stimme von Jan Böhmermanns Sendung „Neo Magazin Royal“ und im deutschen Fernsehen eine Kulturfigur. Jetzt ist der Schauspieler, Synchronsprecher und Autor William Cohn im Alter von 65 Jahren gestorben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.